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FDP will jetzt auch noch einen Genscher-Flughafen

15 comments on “FDP will jetzt auch noch einen Genscher-Flughafen”

  1. Das wäre mit Sicherheit das schönste, wenn der Flughafen Leipzig/Halle den Beinamen Has-Dietrich-Genscher bekommen würde, nur wird da Leipzig nicht mitspielen.
    Die würden den Flüghafen dann wohl eher nach ihrem langjährigem Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf benennen.

    @SfK
    Gelbes Toilettenpapier kannst du dir in jedem gut sortierten Drogeriemarkt und/oder Supermarkt kaufen.

  2. In Cochstedt oder Opin, wäre das kein Problem.
    Oder will die FDP hier einen neuen Großflughafen bauen. genügend Spezialisten könnten wir aus Berlin ordern.

  3. Auf Wunsch des verstorbenen Revolutionsführers Fidel Castro hat das kubanische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das einen posthumen Personenkult unterbinden soll. Die am Dienstag (Ortszeit) in Havanna einstimmig verabschiedete Vorlage schreibt fest, dass in Kuba keine Straßen, Plätze oder Gebäude nach Fidel Castro benannt werden dürfen. Auch dürfen keine Fidel-Castro-Statuen aufgestellt werden. Die Benutzung seines Namens für Werbe- oder andere kommerzielle Zwecke wird ebenfalls verboten.[…]
    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1036724.kein-fidel-castro-platz-in-havanna.html

  4. Welche Prominenten gibt es den noch in der FDP.
    Die glänzen doch nur durch Abwesenheit im Bunndestag und im Landtag. 😉
    Das neue Verwaltungshochhaus am Thälmannplatz könnte man doch gelber Hans Dieterich nenne (so wie der lange Eugen)!

  5. Das Dorinth wird umbenannt in HDG, der Herr Thieme ist da bestimmt schon ganz groß am Rudern…
    Und andere Orte der Stadt möchten die Bürger nicht umbenannt haben. Willy Brandt sollte der letzte gewesen sein.

  6. PS. Das Verkünden der Heimatstadt hat sich wohl nicht so niedergeschlagen, wie das Verkünden von Magdeburg als Landeshauptstadt. Jedenfalls ist die Industrie hier nicht gelandet, sondern nur die Billiglogistik. Ob das aber als Verdienst vom HD zu zählen ist ?

  7. Zum ersten Mal habe ich etwas so Schwaches von Frank Sitta gelesen!
    Nicht „einige Stadträte“, sondern er handelt im konkreten Fall „parteipolitisch motiviert“. Und das noch dazu in einer für ihn ungewöhnlichen plumpen Art.

    Genscher hat als Politiker und Außenminister mehrfach gute Arbeit geleistet, insbesondere was die Überwindung der Teilung Europas und Deutschlands sowie des kalten Krieges anbetraf. Was er jetzt konkret für Halle Gutes getan hat, außer seine Herkunft nicht zu leugnen (Weshalb hätte er es eigentlich tun müssen?) leuchtet mir nicht ohne Weiteres ein.

    Unabhängig jedoch davon gibt es einige zentrale Punkte in Genschers
    Biographie und Politik, die von einem nicht kleinen Teil der Bevölkerung der früheren und heutigen Bundesrepublik Deutschland nicht als richtig und billig empfunden werden.

    Genscher hat zusammen mit Graf Lambsdorff zielstrebig und mit nicht unbedingt transparenten Methoden den Sturz der Regierung Schmidt vorbereitet und im Oktober 1982 das Ende der sozialliberalen Ära endgültig herbeigeführt.
    Genscher hat im quasi Alleingang ( nur mit Österreich war es abgestimmt) und unter Zuwiderlaufen von EG Übereinkommen zu einem völlig verfrühten Zeitpunkt Slowenien und Kroatien als selbständige Republiken anerkannt und somit den unkontrollierten Zerfall Jugoslawiens eingeleitet.
    Was ihn dazu verleitet hat, wird sein Geheimnis bleiben oder werden vielleicht zukünftige Historiker doch erklären können. Aktuell ist jedoch der Vorwurf, Genscher sei für den Bürgerkriegsgräuel im ehemaligen Jugoslawien mitverantwortlich, nicht von der Hand zu weisen.

    Dass die MZ keinen Kopf darüber macht, sondern ausschließlich in Manier alter Marktweiber früherer Zeiten einen Personenkult aufzuoktroyieren versucht, wundert mich nicht. Das Gegenteil hätte mich positiv überrascht. Dass auch Frank Sitta ins gleiche Horn bläst, enttäuscht mich.

  8. Ist das eigentlich das einzige Thema, mit dem sich die FDP noch beschäftigt?

  9. Glaube ich nicht. Dafür halte ich Frank Sitta für ausreichend klug. Sieht mir eher nach einer MZ-Kampagne aus, deren Opfer nun „Geschman“ geworden ist. Es scheint mir eher um einen hinterweltlerischen Kampf um Medienhoheit zu gehen. Feigl hat es ja eigentlich schon auf den Punkt gebracht: Er möchte nicht den Stadtrat in der Rolle als Getriebenen einer Medienkampagne sehen. Die MZ erweist meiner Meinung nach Genscher, der Stadt, ihrer „eigenen“ Partei und allen anderen demokratischen Parteien mit ihrer Kampagne einen Bärendienst. Genscher ist dabei zum Kollateralschaden geworden.

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