Sachsen-Anhalts FDP-Landeschefin und Spitzenkandidatin Lydia Hüskens hat für die Nutzung der Briefwahl bei der Landtagswahl am 6. September geworben und Zweifel an deren Sicherheit zurückgewiesen. Hüskens gab am Dienstag im Briefwahllokal der Landeshauptstadt Magdeburg bereits ihre Stimme ab.
Die Briefwahl sei eine bequeme Möglichkeit für alle, die am Wahltag verhindert seien, erklärte die FDP-Politikerin. Sie rief die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt dazu auf, ihre Stimme entweder am 6. September im Wahllokal oder bereits vorher per Briefwahl abzugeben. Diese könne sowohl auf dem Postweg als auch direkt in den Briefwahlstellen genutzt werden.
Zugleich widersprach Hüskens Behauptungen, die Briefwahl sei weniger sicher als die Stimmabgabe im Wahllokal. „Briefwahl ist genauso sicher wie die Wahl direkt vor Ort“, erklärte sie. Auch die Auszählung der Briefwahlstimmen sei öffentlich und könne beobachtet werden.
Hüskens bezeichnete es zudem als „verwerflich“, einzelnen Gruppen wie etwa Pflegekräften pauschal zu unterstellen, Wahlen manipulieren zu können. Hintergrund sind zuletzt von AfD-Bundeschef Tino Chrupalla geäußerte Zweifel an der Sicherheit der Briefwahl.
Quelle: FDP Sachsen-Anhalt, Mitteilung zur Briefwahl.