Halle (Saale) – Andreas Silbersack, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, hat das Vorgehen der Gewerkschaft ver.di im aktuellen Streik des Nahverkehrs in Sachsen-Anhalt scharf kritisiert. Er bezeichnet die Arbeitskampfmaßnahmen als bewusste Lahmlegung des Landes auf Kosten von Bürgern, Schülern und Unternehmen.
Laut Silbersack stehen in Städten wie Magdeburg, Halle und Dessau Busse und Bahnen still, wodurch Pendler nicht zur Arbeit kommen, Schülerinnen und Schüler den Unterricht verpassen und Betriebe wirtschaftliche Einbußen erleiden. Er wirft ver.di vor, die Folgen für die Bevölkerung in Kauf zu nehmen und ein ganzes Land als Druckmittel zu nutzen.
Die FDP warnt vor langfristigen wirtschaftlichen Schäden: „Ein Standort, an dem regelmäßig Busse und Bahnen stillstehen, verliert an Attraktivität. Das ist Gift für Investitionen und Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt.“ Silbersack fordert, den Konflikt an den Verhandlungstischen zu lösen und betont, dass das Streikrecht zwar wichtig sei, aber nicht so eingesetzt werden dürfe, dass das öffentliche Leben vollständig zusammenbricht.
One comment on “FDP kritisiert Nahverkehrs-Streik in Sachsen-Anhalt”
Was heult der Mann denn da rum? Das ist freie Marktwirtschaft. Da werden die Tarife halt ausgehandelt, ohne dass sich die Regierung einmischt. Sollte doch zum ideologischen Kernbestand der FPP gehören.