Das Landesamt für Umweltschutz (LAU) wurde in den letzten Wochen mehrfach informiert, dass Unbekannte Warnschilder an Bäumen in den Landkreisen Wittenberg und Jerichower Land angebracht haben sollen. Auf denen unter anderem vor einem Wolfsgebiet gewarnt wird, das nur in Gruppen betreten werden dürfe.
„Diese Schilder stammen von keiner offiziellen Stelle und sind auch nicht hilfreich. Spazierengehende sollten sich davon nicht verunsichern lassen.“, erklärte Dr. Sandra Hagel, die Präsidentin des LAU.
Weiter informiert das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
in einer ersten Presseerklärung zu diesem Thema: Seit Wölfe nach
ihrer Ausrottung wieder in einigen Bundesländern siedeln, wurde in
Deutschland kein aggressives Verhalten gegenüber Menschen
dokumentiert. Vielmehr sind Einzelfälle bekannt, in denen
neugierige, unerfahrene Jungwölfe auf Menschen getroffen sind.
Im Fall einer Begegnung mit einem Wolf gelten die gleichen Regeln
wie bei anderen Wildtieren auch: Menschen sollten nicht auf den
Wolf zugehen, ihn weder anlocken noch füttern, sondern ruhig stehen
bleiben und dem Tier Zeit geben, sich zurückzuziehen. Wer sich sehr
unwohl fühlt oder Angst hat, kann auch in die Hände klatschen und
laut sprechen oder rufen.
3 comments on “Falsche Wolfswarnschilder in Wittenberg und dem Jerichower Land”
Ich erinnere nur an Rotkäppchen.
Wölfe sind nur Nachts aktiv, und da gilt (noch) die Ausgangssperre.
Einfach eine Märchentante vor die Wälder setzen ….