Die EVH gibt zum 1. Januar 2026 eine Senkung der Erdgaspreise bekannt. Privat- und Gewerbekunden profitieren von dieser Maßnahme, die in ihren variablen Produkten und der Grundversorgung umgesetzt wird. Die Preissenkung erfolgt aufgrund gesunkener Beschaffungskosten, dem Wegfall der Gasspeicherumlage und einer Reduzierung der Netzentgelte. Diese Entlastung steht jedoch einer gestiegenen Konvertierungsumlage und höheren CO₂-Kosten gegenüber, die in die Beschaffungskosten einfließen.
„Wir geben die positiven Effekte weiter“, erklärte EVH-Geschäftsführer Olaf Schneider. Die Reduzierung betrifft sowohl Privatkunden als auch Gewerbekunden. So werden die Arbeitspreise für Erdgas in der Grundversorgung zum Jahresbeginn 2026 um 0,92 Cent pro Kilowattstunde netto bzw. 1,10 Cent brutto gesenkt. Der neue Arbeitspreis liegt für Abnahmemengen bis 3.156 Kilowattstunden jährlich bei 11,16 Cent pro Kilowattstunde netto bzw. 13,28 Cent brutto. Für größere Abnahmemengen wird der Arbeitspreis auf 9,64 Cent pro Kilowattstunde netto bzw. 11,47 Cent brutto gesenkt.
Für einen Musterhaushalt mit vier Personen und einem Jahresverbrauch von 12.000 Kilowattstunden ergibt sich eine geschätzte jährliche Ersparnis von etwa 132 Euro brutto, was einer Senkung von rund 8 Prozent entspricht.
Alle EVH-Kundinnen und -Kunden werden noch im November persönlich über die Preissenkungen informiert.