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Es wird weiter für das Klima gestreikt

Warum Politiker nicht ihr Handeln überdenken, können die überwiegend jungen Menschen, die am heutigen Freitag, 25.10. 2019, für besseren Klimaschutz vom Steintor bis zum Marktplatz demonstriert haben, nicht verstehen. Die nach Hallespektrum Schätzungen ca. 300 bis 400 Demonstranten gaben lautstark mit Sprechchören und Lautsprecherdurchsagen (der Lautsprecherwagen wurde übrigens von den Jugendlichen die ganze Strecke geschoben) ihren Unmut kund.

Ernst Paul Dörfler

Unterstützt wurden sie mit Redebeiträgen von den Gruppen „Extinction Rebellion“ und den „Scientists for Future“. Hier freute sich der Mitbegründer der Grünen im Osten und ehemaliger Volkskammerpolitiker, Ernst Paul Dörfler, über den engagierten Protest der Jugendlichen. Er beklagte die Verschwendung von Lebensmitteln und von Resourcen. So würden sich Deutsche (ohne Unterwäsche und Strümpfe zu rechnen) im Durchschnitt im Jahr über 80 Kleidungsstücke kaufen. Wäre es da nicht angebracht, Waren mit einem CO2-Siegel zu versehen, um zu kennzeichnen, wie klimaschädlich ihre Herstellung und ihr Transport gewesen war?

Auf dem Markt wurde „Fridays for Future Rojava“ zugeschaltet: Eine Frauenstimme berichtete auf Deutsch über die derzeitige Situation im Kurdengebiet und dass die kurdischen Kämpfer den Status Quo an der Grenze momentan noch halten. Aber wie lange noch? Dabei darf gerne darüber nachgedacht werden, dass Kriegshandlungen mit die größten Klimakiller sind.

Fotos und Text: ToK

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7 comments on “Es wird weiter für das Klima gestreikt”

  1. Die Elektroenergie für die lautsprecher kam bestimmt von einem Tretdynamo?

    Herr Dörfler dürfte sich gern mal über Bekleidungskaufgewohnheiten kundig machen, speziell von wem und in welcher Preislage die 80 Teile gekauft werden…

  2. Ich bin erstaunt, dass offensichtlich die jugendlichen begreifen, wer für einen möglichen Klimakollaps verantwortlich ist.
    Es sind nicht die normalen Bürger mit ihrem alltäglichen Tun, sondern die Regierenden dieser Welt, die unfassbar hohe Material- und Energiequellen vergeuden, indem sie das Militär/Armeen, also das Sinnloseste was es gibt, protegieren.

  3. Witzig das Transpi Klimaschutz bleibt Antifa. Die brennenden Autos und Müllcontainer bei Aufmärschen der vermummten Antifa-Kämpfer sind wohl Klimafreundlich? Wie oft bekommen die Klimaretter eigentlich neue Markenklamotten und ein neues Handy vor ihrer Flugreise ins weite Urlaubsparadis?

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