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Diskussion über Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Universität

Der Akademische Senat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) setzt seine traditionsreiche Praxis fort und wird am diesjährigen Reformationstag, dem 31. Oktober, in der Lutherstadt Wittenberg zu einer Festsitzung mit Disputation zusammenkommen. Das Thema, das die akademische Gemeinschaft in diesem Jahr beschäftigt, ist äußerst zeitgemäß und kontrovers: „Künstliche Intelligenz: Das Ende der Universität?“

Die Festsitzung und das wissenschaftliche Streitgespräch finden in der ehrwürdigen Stiftung Leucorea in Wittenberg statt und beginnen um 15 Uhr. Das wissenschaftliche Gespräch bietet Disputantinnen und Disputanten die Gelegenheit, Argumente und Gegenargumente auszutauschen und die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf das Bildungssystem und die Universität zu erörtern.

Bevor die Diskussion beginnt, wird zudem eine Prozession die historischen Gassen von Wittenberg durchqueren. Denn ab 14.30 Uhr versammeln sich die Mitglieder des Akademischen Senats der MLU im Wittenberger Rathaus und ziehen in akademischer Tradition in ihren historischen Talaren zur Stiftung Leucorea.

In diesem Jahr werden die Thesen zur Disputation von Prof. Dr. Steffen Augsberg, Professor an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Mitglied des Deutschen Ethikrats, vorgestellt. Augsberg wird mit seinen Thesen die Grundlage für eine angeregte Debatte über die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz in der Hochschulbildung legen.

An der anschließenden Diskussion werden renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilnehmen, darunter Prof. Dr. Haifa Kathrin Al-Ali und Prof. Dr. Pablo Pirnay-Dummer von der MLU. Die Disputation wird von Prof. Dr. Winfried Kluth, ebenfalls von der MLU, moderiert und verspricht eine faszinierende Auseinandersetzung mit einem der wichtigsten Themen unserer Zeit. Zudem verdeutlicht sie die Bedeutung von Bildungseinrichtungen in einer Welt, die sich ständig wandelt und von technologischen Fortschritten geprägt ist.

Interessierte Bürger und Akademiker sind herzlich eingeladen, an diesem intellektuellen Schlagabtausch teilzunehmen.

2 comments on “Diskussion über Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Universität”

  1. Wissenschaftliche Arbeit besteht im wesentlichen aus Sammeln und Auswerten von Daten, Strukturen/Muster erkennen und Schlussfolgerungen ziehen. Mit KI haben die Unis mehr Zeit für den letzten, wichtigsten Schritt.

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