Die Linke hat für Samstag, den 7. Februar 2026, zu einer öffentlichen Nachbarschaftsversammlung in Halle eingeladen. Die Veranstaltung soll unter dem Motto „Gemeinsam für (H)alle!“ ab 11 Uhr im Veranstaltungsraum „Pulk“ in der Talstraße 7 stattfinden.
Nach Angaben des Stadtverbands habe Die Linke Halle im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Haustüren geklingelt und dabei zahlreiche Gespräche mit Anwohnerinnen und Anwohnern geführt. Ziel der Versammlung sei es, diese Gespräche gemeinsam auszuwerten und zu diskutieren, welche Themen die Menschen vor Ort besonders beschäftigten. Zudem solle erörtert werden, welche inhaltlichen Schwerpunkte in das Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026 einfließen könnten.
Nathalie Roscher, Mitglied im Stadtverband Die Linke Halle (Saale), erklärte, man habe an den Haustüren aufmerksam zugehört und wolle nun die Nachbarschaft zusammenbringen, um gemeinsam über notwendige Veränderungen zu sprechen und darüber, wie die Stadt Halle konkret gestaltet werden kann.
Neben inhaltlichen Diskussionen sei laut Veranstaltern auch Raum für Begegnung und Austausch vorgesehen. In einer offenen Atmosphäre mit warmem Essen und Getränken seien alle Interessierten eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Ideen für das Zusammenleben im Stadtteil zu entwickeln. Zudem soll eine Kinderbetreuung angeboten werden.
Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit, den Direktkandidaten der Linken zur Landtagswahl kennenzulernen. Jannik Balint, Direktkandidat im Wahlkreis 37, erklärte, er wolle gemeinsam mit den Nachbarinnen und Nachbarn an einem „Halle für alle“ arbeiten. Politik müsse seiner Auffassung nach dort stattfinden, wo die Menschen lebten, also in den Wohnvierteln, auf den Straßen und in den Betrieben. Die Nachbarschaftsversammlung verstehe er demnach als einen Auftakt für diesen Ansatz.
Balint ist 29 Jahre alt und tritt für Die Linke zur Landtagswahl 2026 an. Nach Angaben der Partei verbinde er seine Kandidatur mit dem Anspruch, eine in der Nachbarschaft verankerte Politik zu verfolgen, die sich für bezahlbare Lebensverhältnisse in den Stadtvierteln einsetze. Zudem habe Balint angekündigt, im Falle eines Mandats sein Abgeordnetengehalt auf den durchschnittlichen Lohn in Deutschland von 2.750 Euro zu begrenzen.