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Demokratische Straßenbahn unterwegs

Eine ganzflächig umgestaltete Straßenbahn der HAVAG soll für Dialog und Beteiligung in unserer Gesellschaft werben.
„Mich fragt doch keiner“ – ein provokanter Spruch auf der Bahn – das stimme nämlich nicht, finden Vertreter der HAVAG und des Rathauses.  Jeder solle sein Recht, wählen zu gehen, auch wahrnehmen. Das Thema Demokratie wird mit der Straßenbahn in alle halleschen Stadtteile getragen und auch über Land. Die Bahn wird auf allen Linien der Halleschen Verkehrs-AG eingesetzt.

 

5 comments on “Demokratische Straßenbahn unterwegs”

  1. Na dann kann man doch hier die Politiker im Kommunalwahlkampf kennenlernen. Herr Wiegand möchte das als Vorstandsvorsitzender jedoch nicht. Deshalb möchte die HAVAG auch nicht. Dann fahren die Demokratiebahnen eben ohne Inhalt. Sehr, sehr Schade.

  2. Ich kenne in Straßenbahnen nur die Frage:“Ist hier noch frei?“ oder „Lassen Sie mich mal durch, bitte?“Und auch das tun die Fahrgäste heute nur noch ganz, ganz selten. Man klutscht sich einfach auf den leerenPlatz oder drängelt sich durch,fertig.
    Und nun kommt wer ? Ich meine, wer kommt in die Bahn und stellt die Fragen? Leute vom STALA- Statistisches Landesamt oder Stadtratsmitglieder wegen DIE Demokratie? Oder wer?
    Ist die Bahn kostenlos? Oder kriegt man Honorar auf die Beantwortung der gestellten Fragen? der ist das nur rhetorisch gemeint? So viele Fragen- und keier antwortet mir… 🙁

  3. Elfriede, wozu fragen? Wenn keiner drauf sitzt, ist der Platz noch frei. Und die Frage des Durchgangs stellt sich doch so auch nicht, denn auch wenn die mögliche Antwort Nein sein sollte, geht man da durch…

  4. Zur ersten Frage, gebe ich dir Recht, @Schulze. Es gibt keine Reservierung in der Straßenbahn. Daher ergibt eine solche Frage überhaupt keinen Sinn.
    Die zweite Frage ist ein Ausdruck des höflichen Umgangs miteinander. Sie hat somit ihre Berechtigung. Und ein „danke“ zum Schluss wäre auch sehr angemessen und angenehm.

    @keule: In diesem Fall liegt Wiegand m.E. nicht so falsch. Sinn und Zweck der Kampagne dürfte ein anderer sein als kostenloser Wahlkampf für Kommunalpolitiker. Der Demokratiegedanken inkludiert ausreichenden und vielfältigen Inhalt. Außerdem: was für den einen gilt , gilt auch für den anderen. Und vielleicht manche Sprüche wären nicht unbedingt Demokratie förderlich. Wie reagiert man dann darauf?

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