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Corona-„Spaziergänge“ vor Krankenhäusern: Ärztekammer-Präsident fordert Rücksichtnahme auf Mitarbeiter

Der Präsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Professor Uwe Ebmeyer, ruft eindringlich zu mehr Respekt und Rücksichtnahme auf. Anlass für diese Forderung sind die jüngsten Aufrufe, die sogenannten „Spaziergänge“ vor den Kliniken stattfinden zu lassen. „In den Kliniken kämpft das gesamte medizinische Personal um das Überleben einzelner schwerkranker Patientinnen und Patienten. Wenn vor den Kliniken „Spaziergänger“ gegen die Corona-Politik und Hygienemaßnahmen demonstrieren, ist dies gerade keine Solidarisierung mit dem Klinikpersonal, sondern eine Provokation einer Minderheit“, so Prof. Ebmeyer.

Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit sind selbstverständlich Grundwerte einer Gesellschaft, die geschützt und gelebt werden sollen. Die Wahl des Versammlungsortes ist jedoch nicht alternativlos. Es sollte ein Mindestmaß an Respekt und Rücksichtnahme für die Menschen vorhanden sein, die ihre Leben der Gesundheit anderer Mensch widmen und für die Betroffenen, die in den Kliniken und Arztpraxen behandelt werden.

One comment on “Corona-„Spaziergänge“ vor Krankenhäusern: Ärztekammer-Präsident fordert Rücksichtnahme auf Mitarbeiter”

  1. Schlimm, wenn schwer kranke Menschen und ihre Angehörigen diesen Irrsinn ertragen müssten. Sie kämpfen dann nicht nur mit ihrer Angst vor der bestehenden Krankheit und vor der Ansteckung. Sie müssen sich dann noch durch einen Haufen Unmaskierter kämpfen.

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