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Corona-Lage: langsam wird es eng in Halles Krankenhäusern. Wieder drei Todesopfer

Zur Corona-Lage gibt es derzeit wenig Positives zu berichten. Allenfalls, dass sich immer mehr Menschen „boostern“ ließen, sprich: die dritte Corona-Schutz-Impfung erhielten. Die Impfquote Drittimpfungen (Booster) liegt bei  23,1%  Die  Impfquote an  Zweitimpfungen in Halle scheint dagegen zu stagnieren und liegt gerade mal bei  71,3 %. Diese Zahl täuscht auch noch darüber hinweg, dass die Zweitimpfung bei vielen Menschen schon älter als 5-6 Monate oder noch länger her ist, die Schutzwirkung folglich erheblich nachgelassen hat.

 Infektions- und Krankheitsgeschehen in Zahlen

Nach einem Anstieg gestern ist die Inzidenz wieder deutlich gesunken – eine Allgemeine Tendenz lässt sich hier kaum ablesen. Bedauerlicherweise sind heute abermals drei Todesfälle in Folge einer Corona-Erkarnkung zu verzeichnen.

Neuinfektionen  7-Tage-Inzidenz Patienten im Krankenhaus Intensiv-
Behandlungen
Todesfälle
232 (-118 *)

* im Vergleich
zur Vorwoche

737,33 (-49,43 **)

** im Vergleich
zum Vortag

137 (+11) 44 (-1) 3 Fälle
an Corona

Es wird eng in Halles Krankenhäusern:

Erstmals in der vierten Welle nähert sich die Situation in den Krankenhäusern dem „roten Bereich“. Die so genannte „Krankenhaus-Ampel“  die die Situation in den Krankenhäusern beschreibt, steht auf gelb-rot.

Dies bedeutet: Die Krankenhäuser können trotz Covid-19 Behandlungen und trotz pandemiebedingter Personalausfälle dringliche Behandlungen von Nicht-Covid-19-Patienten unter Einschränkungen noch durchführen. In der Entwicklung zeichnet es sich jedoch ab, dass auch allerdringlichste medizinische Behandlungen in Kürze nur noch durch Unterschreiten des ansonsten jederzeit geforderten medizinischen Standards gewährleisten werden können. Tritt dieser Fall an, wechselt die Ampelfarbe auf rot.

5 comments on “Corona-Lage: langsam wird es eng in Halles Krankenhäusern. Wieder drei Todesopfer”

  1. Es sterben täglich Menschen. Das sollten wir nicht vergessen, bei all der Zahlenrumschmeißerei.

  2. Sorry-echt jetzt: Die Überschrift, so makaber es ist, man muss denken, dass es eigentlich…leerer werden müsste.

    Aber recht besehen wird es schon stimmen, wenn ich über ein wahres Geschehen dieser Woche berichte.
    Die Sprechstunden der Verwaltungen der hall. Friedhöfe wurden veröffentlicht. Amtsblatt oder so.
    Da ich schon 2 x auf dem Gertr.-Friedhof ein Grab vergeblich suchte, wollte ich bei der Verwaltung Näheres erfahren, Grabnr. usw. hatte ich. Geklingelt. Es kommt eine Mitarbeiterin und klärt mich auf, dass sie Termine vergeben, nur wenn ich einen hätte..Ich: „Nein“. Ich solle mir telef. oder per E- Mail einen besorgen…“Danke, wiedersehn.“ Nun, einmal da, irrte ich wieder in der Abteilung umher…das 3. Mal schon..
    und finde es auch.
    Aber Gedanken machte ich mir schon über die Terminvergabe. Offensichtlich sind sie in der Verwaltung überlastet durch Corona. Schlimm. Aber wenn ich jetzt die Formalitäten für einen Sterbefall zu erledigeen hätte? Dann müssen die Verstorbenen so lange im Krankenhaus bleiben, bis ich einen Termin hätte? Ja, offenbar und so hat wohl die Überschrift ihre Richtigkeit.

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