Die CO₂-Emissionen aus Energieverbrauch und industriellen Prozessen beliefen sich in Sachsen-Anhalt im Jahr 2023 auf insgesamt rund 23,5 Millionen Tonnen. Damit setzte sich der rückläufige Trend fort: Gegenüber 2022 gingen die Emissionen um 7,6 Prozent zurück.
Der Primärenergieverbrauch verursachte etwa 20,7 Mio. t CO₂, während 2,8 Mio. t aus industriellen Produktionsprozessen stammten. Beide Bereiche trugen zum Gesamtrückgang bei.
Beim Endenergieverbrauch – also der Energie, die tatsächlich innerhalb des Landes verbraucht wurde – fielen 20,4 Mio. t CO₂ an. Hier zeigte sich mit -11,2 Prozent ein deutlicher Rückgang.
Besonders stark sank der Ausstoß im Bereich Haushalte, Gewerbe-Handel-Dienstleistungen und sonstige Verbraucher (-14,6 Prozent). Der Verkehrssektor verzeichnete dagegen nur einen vergleichsweise geringen Rückgang von 4,1 Prozent. Das Verarbeitende Gewerbe lag mit -11,3 Prozent nahezu im Durchschnitt.
Die sektoralen Anteile an den Emissionen zeigen sich seit 2010 weitgehend stabil. Der früher über Jahre steigende Anteil des Verarbeitenden Gewerbes hat sich inzwischen eingeebnet. Insgesamt tragen alle Bereiche langfristig zur Emissionsminderung bei.
Die Daten der Energiebilanz liegen aufgrund des aufwendigen Gesamtverfahrens erst mit zeitlichem Abstand vor. Aktuellere, jedoch vorläufige Schätzungen erstellt das Landesamt für Umweltschutz.
2 comments on “CO₂-Emissionen in Sachsen-Anhalt weiter gesunken”
Haushalte sparen – poppen fürs Klima.
Ach, der feine Herr B2B haben zu furzen geruhet und kommentiert.