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CDU lief sieben Kilometer zum Gedenken an 17. Juni und traf auf Augenzeugen.

Am gestrigen 17. Juni 1953 fand der historische Gedenkmarsch vom ehemaligen Haupttor der Lokomotiv- und Waggonbaufabrik Ammendorf zur Gedenkstätte im Roten Ochsen statt. Vertreter des CDU Ortsverbandes Halle-Süd und weitere Unterstützer liefen die damalige Proteststrecke des 17. Juni 1953 nach. Nach 7 Kilometern kamen die Teilnehmer des Gedenkmarsches pünktlich am Roten Ochsen an und nahm an der offiziellen Gedenkfeier teil und trafen dabei auf Augenzeugen des 17. Juni 1953. Dies teilte Thomas Godenrath, Vorsitzender der CDU-Ortsgruppe Halle-Süd, der Redaktion mit.

 

8 comments on “CDU lief sieben Kilometer zum Gedenken an 17. Juni und traf auf Augenzeugen.”

  1. Und hoffentlich haben die das Bild von Adenauer hoch gehalten, der wollte nach aktuelllem Stand der Geschichte, den Osten nicht wirklich, obwohl in dieser Zeit, so laut MZ Artikel, durch den Tod von Stalin, eine Vereinigung noch möglich gewessen wäre.

  2. Ausgerechnet der „rote“ Kreisverband Halle-Süd (Ammendorf)… aber die sind ja jetzt alle „gewendet“

  3. Für den alten Adenauer begann tatsächlich westlich des Rheins Sibirien, wie er selber zu scherzen pflegte. Ich persönlich verknüpfe mit dem 17. Juni übrigens positive Erinnerungen. Im Westen war das ein Feiertag, und schulfrei im Sommer war natürlich willkommen. Ich war damals aber noch ein Kind, da sei mir die naive Weltsicht entschuldigt.

  4. Ein Adenauer-Bild war nicht dabei und dass eine Augenzeugin beim Lauf dabei war, haben die anderen auch nicht gewusst.
    Einer war dabei mit einem Pappschild mit der Aufschrift „Wir schaffen das Volk ab“, der seilte sich aber seillos von der Masse der Teilnehmer ab, ging nicht bis zum Roten Ochsen. Die Truppe der Abschaffer war sicher woanders.
    2 Polizeiautos sicherten die Demonstration der 11 ( teilweise be-und verhinderten) stürmischen (Lauftempo!) Teilnehmer ab. Die Demonstration verlief friedlich.
    Am Ziel teilnehmten die Demonstranten der Kranzniederlegung, verschiedener Reden von in höheren Kreisen bekannten Persönlichkeiten, konnten im Adagio vorgetragenen Musikstücken lauschen, die von 4 Musici live hergestellt wurden. Auch Herr Dr. Bernd Wiegand wohnte der Veranstaltung bei und zwar NICHT in den obligaten Jeans, sondern dem Anlass entsprechend gekleidet, jedoch ohne Amtskette. Aber er ist ohne diese immer erkenntlich.
    Die Tontechnik war ausgezeichnet, das möchte ich unbedingt noch hervorheben.
    Alles in allem eine sehr würdevolle Gedenkstunde für den bedeutsamen Tag vor 65 Jahren, wirklich.

    Besonders erfreulich, dass keine Unfälle gemeldet wurden, denn vor der Gedenkstätte gibt es leider sehr viele Schäden im Gehwegbereich, besonders die im Kleinpflaster.* Und einen Besen hat die Strecke auch lange nicht gesehen. Aber die Inaugenscheinnahme des OB wird sicher für ihn Anlass sein, Maßnahmen zu ergreifen oder er schreibt’s einfach an „Sag’s uns einfach.“ Ist doch heute ganz einfach.
    gez. Elfriede
    Berichterstatterin
    Informationsbeauftragte
    Stadtreporterin
    und was weiß ich noch alles
    und alles im Ruhestand

    * Gut für mich, ich muss erst neue Körperstellen freimachen zur Kennzeichnung gehabter Unfälle, wie
    blaue Flecke, Schwellungen, verschorfende Wunden usw.

  5. Hinter Elfriede bitte zusetzen “ mit einem absichtlichen Spritzer Ironie“.

    Hier kann man wieder nicht korrigieren. Mecker ,mecker.

  6. Wer schaffte gleich den 17. Juni als Feiertag ab? Die können sich jetzt die Krokodielstränen auch sparen!

  7. Es dürfte sich um den gesamtdeutschen Bundestag gehandelt haben, den du, mein lieber Freund und Kupferstecher, auch gewählt hast.

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