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BURG entwickelt Mundschutzmasken aus dem 3D-Drucker

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle unterstützt die Stadt Halle (Saale) mit Mundschutzmasken aus dem 3D-Drucker. Aufgrund der aktuellen Lieferengpässe und hohen Nachfrage nach Mundschutzmasken werden derzeit durch Mitarbeiter der Zentralen Werkstätten der BURG die Masken als Prototypen entwickelt. Die 3D-Drucker, die sich momentan im „Homeoffice“ bei den Werkstattmitarbeitern zuhause befinden, können derzeit bis zu 20 Stück pro Tag mit dem Material Thermoplast generieren. Diese Stückzahl soll noch weiter erhöht werden.

Die an der BURG hergestellten Masken werden dann der Stadt Halle kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Katastrophenschutzstab der Stadt Halle nimmt in Absprache mit dem in Halle ansässigen Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS die Materialprüfung und Abnahme vor. Die Masken basieren auf einem open-source-Entwurf, die mit 3D-Druckern selbst produziert werden können. Zudem wird noch eine wechselbare, dreilagige Stofffiltermatte, die in die Maske eingelegt wird, benötigt. Die hierfür in Frage kommenden Materialien werden derzeit eruiert. Sobald eine Produktion erfolgen kann, werden die Masken der städtischen Hauptwache der Feuerwehr zur Verfügung gestellt, der Katastrophenschutzstab koordiniert eine Verteilung.

Zusätzlich entwickeln Studierende und Mitarbeiter*innen der Studienrichtungen Mode und Textil an der BURG verschiedene Anleitungen für textile Mund-Nasen-Schutze aus festem und leicht zu reinigendem Baumwollstoff, die in einer gemeinsamen Aktion durch Burg-Angehörige in Eigenproduktion hergestellt werden können. Auch die Mitarbeiter*innen der Textilmanufaktur der BURG engagieren sich hierbei.

Durch diese Initiativen soll eine zunehmende Verbreitung des Virus verlangsamt sowie die Risiken einer Infektion verringert werden.

 

5 comments on “BURG entwickelt Mundschutzmasken aus dem 3D-Drucker”

  1. Das Teil was der OB in der Pressekonferenz auf den Tisch fallen ließ klang ziemlich hart. Passt sich also nicht den Gesichtskontouren an. Wenn das Model als Maske durchfällt kann man ja noch Kompottschälchen draus machen.

  2. Schutzmaske ist ein geschützter Begriff, die Abmahnwelle rollt, wenn nichts funktioniert, unser Anwälte arbeiten im Hohmeoffizin!

  3. Eigentlich brauchte man doch nur einen BH halbieren
    und noch ein bisschen aufmotzen, dass er nicht so aufreizend aussieht? Sachlich, kritisch und optimistisch wie immer-
    Elfriede

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