Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat am Vormittag der jüdischen Gemeinde in Halle einen Kurzbesuch abgestattet. Begleitet wurde er von Ministerpräsident Dr. Rainer Haseloff sowie Landeswirtschaftsminister Sven Schulze.
Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt nutzte die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Dobrindt. „Wir haben uns unter anderem zu den Themen Kommunalfinanzen und Sicherheit austauschen können. Meine Botschaft an den Bund adressiert: Die kommunale Handlungsfähigkeit darf nicht gefährdet werden. Die Kommunen sind der unmittelbare Ansprechpartner für die Menschen vor Ort, sie gestalten Infrastruktur, Bildung, soziale Daseinsvorsorge und leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Stabilität unserer Gesellschaft. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen das Vertrauen in einen funktionierenden Staat nicht verlieren.“
Vogt begrüßte den Besuch des Ministers und wünschte sich eine Wiederholung: „Es sei wichtig, dass auch Bundespolitiker sich unmittelbar vor Ort von der Lage der Menschen ein Bild machen.“
Im Verlauf des Besuchs besichtigten die Politiker sowohl das Jüdische Gemeindezentrum in der Großen Märkerstraße als auch die Synagoge in der Humboldtstraße. Thematisiert wurden unter anderem die Reflexion des Anschlags auf die Synagoge im Jahr 2019, die Zusammenarbeit zwischen Polizei und jüdischer Gemeinde, das jüdische Leben in Halle sowie die Lage im Nahen Osten.
2 comments on “Bundesinnenminister Dobrindt besucht jüdische Gemeinde in Halle”
Sarah Maria Sander war auch dabei.
https://www.youtube.com/post/UgkxcVjodj7ZWXR8zg2KWDdpJCuxxoQ-zvHm
Herzlich willkommen und Danke.
Danke, interessant.