Nach der schweren Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana beteiligen sich auch Kliniken in Mitteldeutschland an der Versorgung der Verletzten. Wie der MDR berichtet, werden mehrere Brandopfer mit schweren Verbrennungen in spezialisierten Einrichtungen in Leipzig und Halle behandelt.
Im Brandverletztenzentrum der Berufsgenossenschaftlichen Kliniken Bergmannstrost in Halle ist bereits ein Patient aufgenommen worden. Nach MDR-Informationen wird dort im Laufe des Tages ein weiteres Opfer erwartet. Auch das Klinikum St. Georg in Leipzig bereitet sich auf die Aufnahme von Schwerverletzten vor. Insgesamt sollen drei Patientinnen oder Patienten in den beiden Kliniken versorgt werden.
Nach Angaben der Behörden kamen bei dem Brand in einer Bar im Urlaubsort Crans-Montana in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben, 119 weitere wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Ein Teil der Verletzten wird zur weiteren Behandlung in Kliniken außerhalb der Schweiz verlegt. Deutschland nimmt insgesamt sieben Betroffene auf.
Das Klinikum Bergmannstrost in Halle zählt zu den spezialisierten Zentren für die Behandlung von Brandverletzungen. Die Aufnahme der Patientinnen und Patienten erfolgt im Rahmen der internationalen medizinischen Hilfe.
Quelle: MDR
Bild: Luftbild, Unfallklinik Bergmannstrost (c) Bergmannstrost, Foto: Horst Fechner