Für die zukünftige Entwicklung des Saline-Ensembles in Halle (Saale) beginnt am 30. April 2026 ein öffentlicher Beteiligungsprozess. Ziel des Projekts ist die Erarbeitung eines Entwicklungs- und Nutzungskonzepts für bislang ungenutzte Bereiche des Areals.
Das Vorhaben trägt den Namen SALTSA und verweist auf die Leitbegriffe Salz, Stadt und Saale. Es knüpft an die historische Bedeutung der ehemaligen Saline Halle als Industriedenkmal an und soll zugleich neue Perspektiven für die zukünftige Nutzung eröffnen.
Für das Projekt stehen Fördermittel in Höhe von rund 950.000 Euro zur Verfügung, die von der Stadt Halle und dem Verein science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. eingeworben wurden. Neben der konzeptionellen Arbeit umfasst das Vorhaben auch bauliche Bestandsaufnahmen, darunter Untersuchungen zu Statik, Schadstoffen, Brandschutz und Denkmalpflege.
Der Auftakt des Beteiligungsprozesses findet am 30. April von 16 bis 18 Uhr im Salinemuseum statt. Im Anschluss ist eine Führung durch bislang nicht genutzte Bereiche des Areals vorgesehen, darunter historische Gebäude und Freiflächen.
In den kommenden Monaten sind weitere Beteiligungsformate geplant. Dazu gehören regelmäßige Tischgespräche, Mini-Festivals sowie ein Podcast-Projekt in Zusammenarbeit mit einem freien Lokalradio. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaft und Initiativen aktiv in die Entwicklung einzubeziehen.
Der Prozess ist langfristig angelegt und soll bis 2027 laufen.