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„Besetzung ist kein Klimaschutz“ – Junge Liberale fordern Rektorin zur Räumung des Audimax auf

Die Jungen Liberalen Halle (Jugendorganisationn der FDP)  kritisieren die Besetzung des Audimax Hörsaals der Martin-Luther-Universität.

“Wissenschaft ist der Schlüssel zur Bewältigung des Klimawandels. Hier an der Uni hat Ideologie keinen Platz. Die Studenten kommen her, damit sie etwas lernen, auch zu Fragen des Klimawandels. Im Moment können sie das nicht, weil ideologische Aktivisten das verhindern. Wir Jungen Liberalen fordern die Rektorin der Universität auf, das Audimax endlich  zu räumen. Die Besetzer sollen Platz machen für die, die etwas lernen wollen”, so Tim Kehrwieder, Vorsitzender der Jungen Liberalen Halle .

Im Zuge der Besetzung plakatierten die JuLis ihr eigenes Programm zum Klimaschutz. Dies fordert unter anderem die Rückkehr zur Atomenergie und
eine einfachere Möglichkeit für Entwicklungsländer, neue klimafreundliche Technologien zu nutzen.

“Unser Ziel ist es, konstruktiv zu kritisieren. Unser Programm soll zur Debatte beitragen. Wir glauben, dass der demokratische Prozess der richtige Weg ist, Ideen zu diskutieren. Besetzungen sind es nicht”, so Kehrwieder weiter.

Zum Klimakonzept der JuLis:
https://julis-sachsenanhalt.de/beschlusssammlung/klimaschutz-neu-gedacht/

9 comments on “„Besetzung ist kein Klimaschutz“ – Junge Liberale fordern Rektorin zur Räumung des Audimax auf”

  1. Leider erfährt man von den JuLis nicht, woher denn die Kernbrennstoffe kommen sollen (Freund Russland?)
    („Im Zuge des russischen Überfalls auf die Ukraine im Jahr 2022 stieg der Uranpreis aufgrund von Spekulation um die künftige Verfügbarkeit von Uran aus Russland, Kasachstan und der Ukraine, sowie der Ankündigung mehrerer Länder den Neubau von Kernkraftwerken zu planen oder die geplante Stilllegung heraus zu schieben oder abzusagen, zeitweise wieder auf über 60 $/lb (=~ 130 $/kg)“

  2. Bei Atomkraftwerken haben die Preise für Uran nur 10% der Gesamtkosten. Preiserhöhungen wirken sich nur marginal auf die Stromgestehungskosten aus.

  3. Die größten Förderländer Uran:
    1. Kasachstan
    2. Namibia
    3.Kanada
    4. Australien
    5. Usbekistan
    6. Russland
    7. Niger
    8. China
    Nicht jedes Thema ist für plumpe Feindpropaganda geeignet.

  4. Na und? Uran muss nicht aus Russland bezogen werden. Plumpes Ablenkungsmanöver. „Freund Russland“ hat mit der Diskussion um Weiterbetrieb der AKW nichts zu tun.

  5. Haben wir nicht noch einige Brennstäbe zur Aufarbeitung in Frankreich und Großbritanien.

  6. Mal im Ernst jetzt: auch wenn ich kein ideologischer Kernkraftgegner bin, habe ich Bedenken. Der Abbau von Uran ist nicht klimaneutral, zur Zeit basieren etwa 10% der Stromerzeugung auf Kernkraft. Schon jetzt schwanken die Rohsoffpreise erheblich. Sollten mehr Industrieländer auf Kerrnenergie setzen, wird es schon ökonomisch problematisch. Und die CO2- Bilanz des Rohstoffabvaus rutscht dann in einen bedenklichen Bereich, weil man dann auf weniger ergiebige ( bei steigenden Preisen aber interessantere) Quellen ausweicht. Witzigereeise sogar auf Braunkohlenasche.

    Von der Endlagerproblematik brauchen wir hier nicht reden, Sachsen-Anhalt hat kein AKW. Es werden sich sicher Standorte in Baden-Württemberg oder Bayern finden, da ist die Akzeptanz für Kernenergie ja ohnehin höher als für Windräder an der Skipiste.

    Stromtrassen von Nord nach Süd senden gefährliche Strahlung aus, das wissen sensible CSU-Wähler, die, weltoffen, wie sie immer waren, in ihrem Herrgottswinkel längst schon Ayurveda, Bachblütentherapie und Raumenergie anbeten. Der bayrischen indigenen Bevölkerung darf man weder Windräder noch Stromtrassen aus dem Reich des Nordenschen zumuten. Das Heil des Bayuvaren ist die Kernenergie und der Uranbergbau aus heimischer Produktion.

    Am Starnberger See und unter Garmisch gibt es ausbeutbare Uranvorkommen. Eine Umsiedlung der Bewohner dürfte bei geringer Entschädigung sozialverträglich zu gestalten sein.

  7. Niemand hat die Absicht, der Kernenergie den Rücken zu kehren, schon gat nicht die Grünen!

  8. „Sollten mehr Industrieländer auf Kerrnenergie setzen, wird es schon ökonomisch problematisch.“

    Trotz viel Text drum rum, falsch bleibt falsch.

    Reichweite Uran 167 Jahre (Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags)

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