Der Stadtrat hat heute Oberbürgermeister Bernd Wiegand zum Wahlleiter für die kommende Kommunalwahl bestimmt. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, in vielen Gemeinden fungiert der Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung auch als Wahlleiter. Für Bernd Wiegand könnte das jedoch problematisch werden, denn sein „Fanclub“ tritt als eigene Liste an („Hauptsache Halle“). Kritiker erwarten, dass der OB hier in eine Falle gezwungen wurde. Als Wahlleiter obliegt ihm die Pflicht, neutral zu sein, er könne also daran gehindert sein, Wahlkampf für seinen Unterstützerverein zu betreiben.
Bernd Wiegand zum Wahlleiter gekürt – Selbstverständlichkeit bringt Problem mit sich
4 comments on “Bernd Wiegand zum Wahlleiter gekürt – Selbstverständlichkeit bringt Problem mit sich”
Einmal mehr zeigt sich die Jämmerlichkeit dieses Stadtrates. Ständig Zusammenarbeit und Konstruktivität einfordern, aber selbst nichts dazulernen.
Was will man von Leuten wie Meerheim, Krause & Co. schon erwarten.
Das einzige was sie bewiesen haben ist, wie groß ihre Angst vor „Hauptsache Halle“ ist. Ihnen ging es ja schon immer um „Hauptsache ich“. Was sich an den mageren Zeiten vor Wiegand ablesen läßt.
Autsch hier zeigt sich die Respektlosigkeit des Verfassers dieses Beitrags, da wird eine unabhängige Wählerliste als Fanclub bezeichnet, dann ist ja wohl die Linke, SPD und die Grüne auch der Hendrick Lange Fanclub.
ist ja süß, wenn Wiegand irgendwelche Gesetzeslücken zu seinem Vorteil ausnutzt (Verscherbelung der von Gründstücke als Einzelparzellen um Stadtratsentscheidungen zu umgehen, die dubiosen Einstellungen seiner privaten Gefolgsleute mit überhöhten Einstufen) dann wird jede Fingerbewegung Wiegands verteidigt.
Kaum nutzt der Stadtrat seine Spielraume ohne das davon Wiegand profitiert, wird dem Stadtrat Jämmerlichkeit vorgeworfen.
Klingt für mich schizophren. Entweder die Entscheidung ist rechtmäßig oder nicht.
@fractus, kannst du erklären, warum Geier auf einmal nicht mehr Wahlleiter sein soll?