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Baugenehmigungen in Sachsen-Anhalt deutlich rückläufig


Die Bautätigkeit in Sachsen-Anhalt hat im ersten Halbjahr 2025 spürbar nachgelassen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden von Januar bis Juni insgesamt 1 221 Baugenehmigungen erteilt – 16,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark fiel der Rückgang bei Wohngebäuden aus (-18,2 Prozent), während die Zahl der Genehmigungen für Nichtwohngebäude um 11,8 Prozent sank.

Insgesamt sollen 1 414 Wohnungen entstehen, was einem Minus von 5,2 Prozent entspricht. Davon entfallen 996 auf Neubauten und 418 auf Umbauten im Bestand.

Ein wesentlicher Grund für den Rückgang dürfte in den gestiegenen Baukosten liegen: Kostete der Quadratmeter Wohnfläche im Neubau 2015 noch durchschnittlich 1 185 Euro, lag der Wert 2020 bereits bei 1 415 Euro und erreichte im ersten Halbjahr 2025 mit 2 313 Euro einen neuen Höchststand. Fertigteilbau brachte dabei nur geringe Kostenvorteile: Mit 2 126 Euro pro Quadratmeter blieb er unter den 2 339 Euro für konventionelle Bauweisen, aber weiterhin auf hohem Niveau.

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