In Sachsen-Anhalt waren zum Jahresbeginn 1.223.609 Pkw zugelassen. Das entspricht 561 Fahrzeugen je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr (558), wie das Statistische Landesamt mitteilt. Dennoch bleibt das Land unter dem Bundesdurchschnitt von 583 Pkw pro 1.000 Personen.
Die höchste Pkw-Dichte innerhalb Sachsen-Anhalts wiesen der Saalekreis (633) und der Landkreis Börde (631) auf. Am unteren Ende der Skala rangieren die Städte Halle (Saale) mit nur 392 sowie Magdeburg mit 468 Fahrzeugen pro 1.000 Einwohner – ein deutliches Zeichen urbaner Mobilitätswende oder begrenzter Stellflächen.
Interessant ist auch die Entwicklung der Wohnmobile: Deren Zahl stieg auf landesweit 15.087 – besonders stark im Landkreis Mansfeld-Südharz (+17,6 %) und im Burgenlandkreis (+17,2 %). In Magdeburg (6,2 %) und im Jerichower Land (7,3 %) war das Wachstum dagegen vergleichsweise gering. Insgesamt machen Wohnmobile inzwischen 1,2 % des Pkw-Bestands aus.
Zudem nahm der Bestand an Pkw mit Allradantrieb um 4,5 % zu. Besonders beliebt sind diese in den Landkreisen Mansfeld-Südharz (13,9 %) und Harz (13,3 %). In Halle (10,2 %) und Magdeburg (10,6 %) ist der Anteil hingegen geringer. Fahrzeuge mit offenem Aufbau, etwa Cabriolets, sind vor allem im Jerichower Land (2,1 %) verbreitet – in Salzwedel beträgt ihr Anteil nur 1,6 %.
Diese Zahlen beruhen auf den aktuellen Bestandsstatistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes zum Stichtag 1. Januar 2025.
One comment on “Auto-Dichte in Sachsen-Anhalt leicht gestiegen – Halle bleibt Schlusslicht”
Da können wir uns doch freuen. Dieses Schlußlicht ist ein Kompliment und zeugt von Vernunft.
Die Verkehrsplanung sollte sich darauf einlassen und nicht auf die massenhaften Kfz aus dem Saalkreis.
Da fällt mir ein; gab es nicht mal die Idee einer Maut für SK?