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Auf den Spuren der Stasi: Führung über das ehemalige Geheimdienst-Areal in Halle

Das frühere Gelände der Stasi-Bezirksverwaltung Halle öffnet am Dienstag, 14. Juli, seine Geschichte für interessierte Besucher. Das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Halle lädt um 17 Uhr zu einer Außengeländeführung über das einst streng abgeschirmte Areal an der Blücherstraße ein.

Westlich des Gimritzer Damms befand sich zu DDR-Zeiten eine nahezu abgeschlossene „Stadt in der Stadt“. Während des Rundgangs erfahren die Teilnehmenden mehr über die Bau- und Nutzungsgeschichte des Komplexes. Originale Stasi-Unterlagen dokumentieren unter anderem die Versorgung der Mitarbeiter in Zeiten der Mangelwirtschaft, Feiern in der hauseigenen Bar sowie die permanente Selbstüberwachung innerhalb des Ministeriums für Staatssicherheit.

Die Sommerführung beginnt mit einem kurzen Einblick in die Arbeit des Archivs. Im Anschluss kann das Informations- und Dokumentationszentrum mit der Dauerausstellung „Entschlüsselte Macht“ eigenständig besichtigt werden. Ergänzend werden die Ausstellungen „Alles Wissen Wollen“ über Struktur und Methoden der Stasi sowie „Frauen im geteilten Deutschland“ gezeigt.

Bei schlechtem Wetter findet statt des Außengeländerundgangs eine Führung durch das Archiv und das Informations- und Dokumentationszentrum statt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten – telefonisch unter 030 18 665-2711 oder per E-Mail an halle.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de.Termin: Dienstag, 14. Juli 2026, 17 Uhr
Ort: Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Halle.

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