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Antikriegstag: Kritik an Aufrüstung und Friedensaktionen in Halle

Am 1. September wird in Deutschland an den Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnert. Der Antikriegstag steht unter der Mahnung „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ und verbindet historische Erinnerung mit aktuellen Forderungen nach Frieden und sozialer Gerechtigkeit.

Die Landesvorsitzenden der Linken in Sachsen-Anhalt, Janina Böttger und Hendrik Lange, kritisieren die aktuelle Sicherheitspolitik der Bundesregierung scharf. Geplante Maßnahmen wie die Wiedereinführung der Wehrpflicht oder die Bereitstellung von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr stünden im Gegensatz zu fehlenden Investitionen in Bildung, Pflege und Wohnungsbau. Rüstungsausgaben in historischer Höhe seien kein Beitrag zu Frieden, sondern Ausdruck einer „Zeitenwende in die falsche Richtung“. Stattdessen brauche es Investitionen in sozialen Zusammenhalt. Die Linke ruft daher zur Teilnahme an den Veranstaltungen des Antikriegstags auf.

Auch in Halle (Saale) finden am 1. September 2025 vielfältige Aktionen statt. Unter dem Motto „Für einen gerechten und solidarischen Frieden – WANN, WENN NICHT JETZT…?!“ beginnt um 15 Uhr eine Kundgebung vor der Konzerthalle Ulrichskirche. Bis 18 Uhr laden dort Aktionsstände zu Gesprächen, Informationen und Mitmachangeboten ein. Um 17 Uhr folgt in der Marktkirche ein interreligiöses Friedensgebet mit Texten aus heiligen Schriften und aktuellen Fürbitten. Im Anschluss bietet das „Dialogangebot in Zeiten von Konflikten und Kriegen“ einen methodisch begleiteten Raum für Austausch und Zuhören. Die Veranstaltung ist kostenfrei und für alle Interessierten offen.

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