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Ankündigung des 4. KRiStA-Symposiums: „Vom Freiheits- zum Überwachungsstaat?“

Am 29. November 2025 lädt das Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte (KRiStA) zum 4. Symposium im Volkspark Halle (Saale) ein, um gemeinsam mit Expertinnen und Experten über den aktuellen Zustand der Freiheitsrechte und die bedenklichen Entwicklungen hin zu einem Überwachungsstaat zu diskutieren. Die Veranstaltung trägt den Titel:

„Vom Freiheits- zum Überwachungsstaat?“
Samstag, 29. November 2025
10:00 – 19:00 Uhr
Volkspark Schleifweg 8a, 06114 Halle (Saale)

Unter dem Motto „Das ist der Weisheit letzter Schluss: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.“ (Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil) widmet sich das Symposium den tiefgreifenden gesellschaftlichen und politischen Veränderungen, die das Fundament unserer Freiheitsrechte gefährden könnten.

Seit der Gründung im Jahr 2021 hinterfragt KRiStA, wie die Staatsgewalt und rechtliche Entwicklungen zunehmend in die verfassungsmäßig garantierten Grundfreiheiten der Bürger eingreifen. Besonders die Erfahrungen der Covid-19-Pandemie und deren Auswirkungen auf Grundrechte werden dabei thematisiert, ebenso wie die zunehmende Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), die die individuelle Freiheit immer mehr bedrohen.

Das Symposium wird durch eine Vielzahl renommierter Referenten geprägt, darunter:

  • Prof. Dr. Jörg Benedict (Rechtsphilosophie)
    Er wird die Frage erörtern, welche Einflüsse die Justiz in der Corona-Pandemie beeinflussten und ob durch die richterlichen Entscheidungen Unrecht zu Recht wurde.
  • Dr. Harry Lehmann (Philosoph)
    Der Autor des Buches „Ideologiemaschinen“ wird aufzeigen, wie Institutionen, die Grundfreiheiten schützen sollten, sich zunehmend zu „Ideologiemaschinen“ entwickeln und durch ideologische Einflüsse und Cancel Culture ihre Unabhängigkeit verlieren.
  • Prof. Dr. Christoph Lütge (Wirtschaftsethik und KI)
    Lütge wird die Chancen und Gefahren der Digitalisierung und KI beleuchten und deren Einfluss auf die Grundfreiheiten analysieren. Insbesondere wird er den Einfluss von digitalen Identitäten und totaler Überwachung thematisieren.
  • Dr. Hans-Joachim Maaz (Psychiater)
    Maaz wird das Konzept der „Normopathischen Demokratie“ vorstellen und erklären, wie gesellschaftlicher Anpassungsdruck und der Verlust der Fähigkeit zum eigenständigen Denken das gesellschaftliche Zusammenleben in einer Demokratie gefährden können.

Der Philosoph Dr. Michael Andrick wird die Podiumsdiskussion moderieren und als Essayist und Autor tiefgreifende Denkanstöße zur freien Gesellschaft geben.

Kurzvorstellung der Referenten:

  • Prof. Dr. Jörg Benedict: Rechtsphilosoph und Lehrstuhlinhaber an der Universität Rostock. Er veröffentlichte im Cicero-Magazin einen viel beachteten Artikel zur Corona-Politik.
  • Dr. Harry Lehmann: Philosoph und Autor des Buches „Ideologiemaschinen“, der sich mit der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft beschäftigt.
  • Prof. Dr. Christoph Lütge: Wirtschaftsethiker an der TU München und Experte für KI-Ethik, mit einem kritischen Blick auf Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf den Menschen.
  • Dr. Hans-Joachim Maaz: Psychiater und Bestsellerautor, bekannt für seine Analysen zu gesellschaftlichen Krisen und der „Normopathie“.

Das Symposium richtet sich nicht nur an Juristen, sondern an alle Interessierten, die sich mit der aktuellen Bedrohung der Freiheitsrechte und dem Einfluss von Digitalisierung und KI auf die Gesellschaft auseinandersetzen möchten.

Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr (Einlass ab 9:15 Uhr) und endet gegen 19:00 Uhr.

Für detaillierte Informationen und zur Anmeldung besuchen Sie bitte die Webseite des KRiStA-Netzwerks

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