Halle 9. Januar 2026 – Wenn die Temperaturen in der Stadt einige Tage unter den Gefrierpunkt sinken, erste Eisstücke Auf dem Fluss treiben, dann ist sie wieder da: die jährliche Warnung der Stadt vor dem Betreten von Eisflächen. So erinnert die Stadtverwaltung auch jetzt wieder eindringlich an die Gefahren, die von dünnem Eis auf Gewässern ausgehen. Auch wenn in den kommenden Tagen Minusgrade bis unter -10 Grad Celsius erwartet werden, betont die Stadt, dass die Eisflächen nicht tragfähig sind und das Betreten dieser eine ernsthafte Lebensgefahr mit sich bringt.
„Mit den kalten Temperaturen mag es verlockend erscheinen, auf zugefrorenen Seen oder Teichen das Eis zu betreten – doch die Gefahr eines Einbruchs ist immens“, warnt die Stadt. In den vergangenen Jahren hat sich diese Warnung fast zu einem Ritual entwickelt, das im Winter immer wiederkehrt. Die kurzzeitige Kälte führt nicht zu einer stabilen Eisschicht, die stark genug wäre, um das Gewicht von Menschen zu tragen. Besonders auf fließenden Gewässern wie Flüssen ist das Risiko noch größer, da die Dicke der Eisschicht ständig schwankt und die Strömung die Gefahr einer Rettung massiv erhöht.
„Wer unter die Eisdecke gerät, hat in fließenden Gewässern kaum noch eine Überlebenschance“, warnt die Stadt erneut. Doch nicht nur die Gefahr für das Leben ist groß. Wer sich trotz der Warnung auf Eisflächen begibt, verstößt gegen die städtische Gefahrenabwehrverordnung und riskiert eine Ordnungswidrigkeit mit Bußgeldern von bis zu 5.000 Euro.
Jedes Jahr, wenn der Winter sich ankündigt und die ersten Frostnächte über die Stadt ziehen, wird die Warnung ausgesprochen – ein mittlerweile fast ritualisierter Appell der Stadtverwaltung. Er erinnert nicht nur an die aktuellen Gefahren, sondern an die Verantwortung jedes Einzelnen, sich im Winter sicher zu verhalten und unnötige Risiken zu vermeiden.