Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) spricht sich gegen den geplanten Bau von Justizvollzugsanstalten (JVA) auf Ackerflächen in Halle-Tornau und Weißenfels-Langendorf aus. Die Umweltschützer kritisieren den vorgesehenen Verlust wertvoller Böden und befürchten negative Folgen für Klima, Artenvielfalt und Wasserhaushalt. Auch das Verfahren sei aus Sicht des Vereins intransparent verlaufen.
In Halle-Tornau sollen 17 Hektar Agrarland bebaut werden, darunter ein Biotop an der Posthornstraße. In Langendorf sind sogar 24 Hektar für eine JVA-Fläche vorgesehen – teils innerhalb eines Trinkwasserschutzgebiets. Laut AHA widerspricht dies dem Ziel der Bundesregierung, den täglichen Flächenverbrauch deutlich zu reduzieren.
Der Verein fordert stattdessen den Schutz und die ökologische Entwicklung landwirtschaftlich genutzter Räume. Die Nutzung bereits versiegelter Flächen müsse Vorrang haben.
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Die schützenswerte Artenvielfalt im jährlichen Mais-Raps-Fruchtwechsel.