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A14 darf weiter gebaut werden: jetzt fehlt nur noch klitzekleines Stück

Für den südlichsten Abschnitt der Nordverlängerung der Autobahn A 14 in Sachsen-Anhalt, die Verkehrseinheit (VKE) 1.1, besteht bestandskräftiges Baurecht. Nach langen Verhandlungen zwischen dem Kläger und dem beklagten Landesverwaltungsamt konnte unter Beteiligung der Landgesellschaft und der DEGES für die Bundesrepublik Deutschland ein Kompromiss gefunden werden, der in einem Vergleich mit den Beteiligten mündete und zur Klagerücknahme seitens des Klägers führte.


„Heute ist ein guter Tag für Sachsen-Anhalt. Ich freue mich, dass nun ohne zeitaufwendiges Gerichtsverfahren eines der letzten Hindernisse gegen den Bau der A 14 durch die Altmark bis zur Ostsee aus dem Weg geräumt werden konnte. Nun kann es zügig und ohne Unterbrechung weitergehen. Für die Wirtschaft vor allem aber auch für die vielen Menschen in unserem Land, die sich die Fertigstellung der Trasse sehnlichst wünschen, ist dies ein wichtiges Signal. Die vielen Planerinnen und Planer haben einen guten Job gemacht, dass zahlt sich nun aus. Mein Dank gilt daher allen Beteiligten“, erklärte Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens.


„Nun kann die inzwischen entstandene Lücke auf der Autobahn nach Norden von etwas mehr als 11 km zwischen den Anschlussstellen Dahlenwarsleben und Wolmirstedt geschlossen werden“, zeigte sich Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes erfreut und dankte auch seinen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, „die sehr engagiert gearbeitet haben“.
Damit ist von ca. 97 km Gesamtstrecke in Sachsen-Anhalt nur noch der ca. 17 km lange Teilabschnitt der A 14 zwischen Osterburg und Seehausen (VKE 2.2) nicht bestandskräftig, da hier noch ein Rechtsstreit vor dem Bundesverwaltungsgericht anhängig ist.

12 comments on “A14 darf weiter gebaut werden: jetzt fehlt nur noch klitzekleines Stück”

  1. Das Klagerecht muss reformiert werden. Es ist zu einem Verhinderungsinstrument von Nichtbetroffenen geworden. Myriaden von unterbeschäftigten Grünen sind mit der ständigen Suche nach Gesetzeslücken und -spielräumen beschäftigt.

  2. ach geraldchen, es sind auch BAB-Teilstücke betroffen, die kaum unter GP-Ägide gebaut wurden. Da sind wohl andere Ursachen als deine Verschwörungstheorien im Busche. Und dubiose Webseiten sind nun mal echt keine Quelle.

  3. „du bist also auch für unbürokratische, möglichst entschädigungslose Enteignung?“
    Lustig, dass Du das sagst, ist das nicht der feuchte Traum deiner SPD? Lief in Berlin so semi. Aber er hat ja explizit genau das nicht gemeint, denn er sprach von „Nichtbetroffenen“.

    Aber immerhin, nach fast 100 Jahren soll die A14 planmäßig 2030 fertig werden. Ein Träumchen.

  4. Entschädigungslos? Hat die SPD m. W. nicht gefordert. Wäre übrigens verfassungswidrig.
    Merke: bevor man andere angreift: erst lesen, informieren. Dann muss man sich auch nicht immer „NixIdee“ nennen.

  5. „du bist also auch für unbürokratische, möglichst entschädigungslose Enteignung?“
    Erstens: Lesen
    Zweitens: Verstehen
    Drittens: Kommentieren
    Wo habe ich „unbürokratisch“, „entschädigungslos“ oder „Enteignung“ geschrieben?
    Ich wusste erst gar nicht, dass du mich gemeint hast. Bitte nachträgliche Änderungen kennzeichnen. Normaluser können hier nicht nachträglich ändern.

  6. Was braucht es die Autobahn, jetzt kommen die Grünen in die Regierung, da werden Lastenfahrräder und Eselkarren gefördert.

  7. Die Grünen wissen selbst noch nicht, ob die Basis eine Regierungsbeteiligung (sic!) will. Und wenn, wie groß die dann anteilig am Stimmenanteil sein wird.

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