Aufgrund der wieder deutlich gestiegenen Zahl von Corona-Fällen bleibt der Krankenstand auch beim Fahrpersonal des Eisenbahnverkehrsunternehmens Abellio unvermindert hoch. Trotz aller Bemühungen, möglichst viele Züge fahren zu lassen, würde es daher auch am kommenden Wochenende wieder vermehrt zu Zugausfällen kommen.
Der Schwerpunkt der Krankheitswelle und der Ausfälle liegt derzeit im Saale-Thüringen-Südharz-Netz, und dort vor allem im nördlichen Thüringen. Dennoch könne sich der kurzfristige Personalmangel aufgrund der Krankheitswelle zukünftig auch auf die gesamten von Abellio betriebenen Strecken auswirken.
Aufgrund der zahlreichen Baumaßnahmen im Netz müsse zudem jedoch auch vermehrt mit Verspätungen im Zugverkehr gerechnet werden. Dazu trägt neben Streckensperrungen und Schienenersatzverkehr auch die zusätzliche Belastung der Trasse Kassel –Halle durch Güterverkehr bei, der wegen der Gleisbauarbeiten zwischen Erfurt und Weimar umgeleitet werden muss.
Das Unternehmen bittet alle Fahrgäste dringend, sich vor Reiseantritt in den Auskunftsmedien darüber zu informieren, ob die von ihnen gewünschten Verbindungen betroffen sind.