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15 Jahre Bildung und Teilhabe in Halle: Ein Programm zwischen Anspruch und gelebtem Alltag

Seit 15 Jahren setzt das Team „Bildung und Teilhabe“ im Jobcenter Halle (Saale) Leistungen des sogenannten Bildungspakets um. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft bessere Bildungs- und Teilhabechancen zu ermöglichen. Seit dem Start im Jahr 2011 wurden nach Angaben der Stadt über 330.000 Anträge bearbeitet.

Das Programm umfasst verschiedene Unterstützungsleistungen, darunter Zuschüsse für Schulbedarf, Lernförderung, Ausflüge, Schülerbeförderung sowie die Teilnahme an gemeinschaftlicher Mittagsverpflegung in Schulen und Kitas. Auch Freizeitangebote wie Vereinsmitgliedschaften im sportlichen oder kulturellen Bereich werden gefördert.

Nach Angaben des Jobcenters habe sich das Angebot in Halle (Saale) besonders stark etabliert. Die Stadt gilt innerhalb Sachsen-Anhalts als eine der Kommunen mit hoher Inanspruchnahme der Leistungen. Dies wird vor allem auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Kommune und Netzwerkpartnern sowie auf eine intensive Informationsarbeit zurückgeführt.

Ziel des Bildungspakets ist es, soziale Benachteiligung abzumildern und Kindern eine gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Leistungen werden unter anderem für Familien gewährt, die Bürgergeld, Sozialhilfe, Wohngeld oder den Kinderzuschlag beziehen. Auch nach dem Asylbewerberleistungsgesetz können Ansprüche bestehen.

Um den Zugang zu erleichtern, setzt das Jobcenter mittlerweile auch auf niedrigschwellige Informationsangebote, etwa digitale Erklärformate für Familien. Damit soll die Nutzung der Leistungen weiter vereinfacht werden.

Aus Sicht der Verwaltung ist das Programm ein zentraler Baustein sozialer Unterstützung. Es ermögliche konkrete Teilhabe im Alltag – beim gemeinsamen Essen, Lernen oder in der Freizeit – und trage so zur Bildungsgerechtigkeit bei.

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