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125 Jahre Handwerkskammern: Empfang in der Staatskanzlei würdigt ehrenamtliches Engagement

Magdeburg – Mit einem Empfang in der Staatskanzlei in Magdeburg haben die Handwerkskammern Halle (Saale) und Magdeburg am Montag ihr 125-jähriges Bestehen begangen. Rund 100 Gäste aus Handwerk, Politik und Wirtschaft nahmen an der Veranstaltung teil, darunter ehrenamtlich Engagierte, Vertreter von Innungen und Gremien, Mitglieder der Landesregierung sowie Partnerorganisationen.

Im Mittelpunkt des Festakts stand die Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements im Handwerk. Die Handwerkskammern würdigten insbesondere jene Personen, die sich in Prüfungsausschüssen, Vorständen, Vollversammlungen und weiteren Gremien für die Selbstverwaltung des Handwerks einsetzen.

„Hätten wir alle eingeladen, die sich für das Handwerk engagieren, hätten wir ein Stadion mieten müssen“, sagte Andreas Dieckmann, Präsident der Handwerkskammer Magdeburg. Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle (Saale), betonte die Kontinuität und Anpassungsfähigkeit des Handwerks: „Das Handwerk bleibt – oder wie unsere Kampagne sagt: Wir können alles, was kommt.“

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff bezeichnete das Handwerk in seiner Rede als „Wirtschaftsmacht von nebenan“ und würdigte dessen Beitrag zu regionalem Wachstum und Wohlstand. Dabei hob er hervor, dass im Handwerk Tradition und technischer Fortschritt eng miteinander verbunden seien.

Wirtschaftsminister Sven Schulze betonte in seinem Grußwort die langjährige Rolle der Handwerkskammern als verlässliche Partner für Betriebe, Auszubildende und Meister. Das Fundament dieses Erfolgs sei das Ehrenamt, das nicht nur die Leistungsfähigkeit sichere, sondern auch Zukunftsperspektiven eröffne.

Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, unterstrich in seiner Festrede die Bedeutung des Ehrenamts für die berufliche Selbstverwaltung. Es sei die Grundlage für Prüfungen, Berufsorientierung und das Funktionieren des Kammerwesens insgesamt. Er rief insbesondere junge Menschen dazu auf, sich aktiv einzubringen.

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