In Sachsen-Anhalt haben im Jahr 2025 rund 103.000 Beschäftigte Teile ihres Gehalts für eine betriebliche Altersvorsorge umgewandelt. Das teilte das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt mit. Damit nutzten etwa 13 Prozent aller Beschäftigten im Land diese Form der zusätzlichen Altersabsicherung.
Bei der sogenannten Entgeltumwandlung verzichten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf einen Teil ihres Bruttogehalts. Das Geld wird stattdessen in eine betriebliche Altersvorsorge eingezahlt und später im Rentenalter als zusätzliche Rente oder Einmalzahlung ausgezahlt.
Nach Angaben des Landesamtes betraf dies 2025 vor allem reguläre Arbeitsverhältnisse. In 88.000 Fällen handelte es sich um sogenannte Normalarbeitsverhältnisse, darunter 71.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit betrieblicher Altersvorsorge unverändert.
Durchschnittlich wurden im vergangenen Jahr pro Person 1.163 Euro in die Altersvorsorge eingezahlt. Das waren sieben Euro weniger als 2024. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Bruttojahresverdienst der Beschäftigten von 51.834 Euro auf 54.175 Euro.
Die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge können aus laufendem Arbeitsentgelt, Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld sowie vermögenswirksamen Leistungen finanziert werden.