Verbraucherpreise um 0,6 % gestiegen

22. Dezember 2016 | Wirtschaft | Keine Kommentare

Wie das Statistische Landesamt mitteilte, betrug der Anstieg des Verbraucherpreisindex im November 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat 0,6 Prozent. Gegenüber Oktober 2016 veränderte sich das durchschnittliche Preisniveau nicht. Der Indexstand lag daher weiterhin bei 108,0 (Basis: 2010 = 100). Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Preise für Gas um 8,5 Prozent, für Heizöl um 5,6 Prozent sowie für Strom um 1,3 Prozent.
Aus diesem Grund reduzierten sich die Kosten für die Haushaltsenergie insgesamt um 4,4 Prozent im letzten Jahr.
Im Nahrungsmittelbereich erhöhten sich die Preise im Mittel um 0,6 Prozent. Mit einem Preisanstieg um über 15 Prozent verteuerten sich Speisefette und Speiseöle überdurchschnittlich. In diesem Segment zeigte sich eine unterschiedliche Preisentwicklung. So wurde Butter um über 34 Prozent teurer. Der Preis für Margarine sank um 1,3 Prozent. Die Preise für Kartoffeln (frisch, gekühlt oder verarbeitet) gingen um 5 Prozent zurück.
Für Kakao und Kakaopulver zogen die Preise um fast 9 Prozent an. Verbraucherfreundlich war die Preisentwicklung im Vorweihnachtsmonat für Pauschalreisen, es gab Preisnachlässe von mehr als 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Preise für Übernachtungen in Hotels und Pensionen erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 0,9 Prozent.
Die Kraftfahrzeugsteuer verteuerte sich innerhalb des letzten Jahres nicht, dagegen stiegen die Kosten für die Kraftfahrzeugversicherung im Schnitt um 7,5 Prozent. Bei den Kraftstoffen lagen die Preissenkungen bei 1,0 Prozent. Fahranfänger mussten im November 2016 für Fahrschule und Führerscheingebühr durchschnittlich acht Prozent mehr bezahlen.

Übersicht November 2016

verbraucherpreise

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