Preisanstieg in Sachsen-Anhalt im April lag bei 1,8 Prozent. Zu Ostern stiegen sogar die Eierpreise

10. Mai 2017 | Wirtschaft | 2 Kommentare

Wie das Statistische Landesamt mitteilte, betrug der Anstieg des Verbraucherpreisindex im April 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat 1,8 Prozent. Gegenüber März 2017 sank das Preisniveau durchschnittlich um 0,1 Prozent auf einen Indexstand von 109,1 (2010 = 100). Im April 2017 wurden überwiegend Preissteigerungen im Vergleich zum April des letzten Jahres festgestellt. Nur in 2 Konsumbereichen, bei „Möbeln, Leuchten, Geräten u. a. Haushaltszubehör“ und bei den Preisen für „Post und Telekommunikation“, überwog der Einfluss der Preissenkungen. So konnten u. a. Garten- und Campingmöbel um 4,7 Prozent günstiger bezogen werden. Für Wohnmöbel wurden Preissenkungen von knapp 2 Prozent festgestellt. Teppiche waren rund 4 Prozent preiswerter. Im Bereich „Post und Telekommunikation“ waren drahtgebundene Telekommunikationsdienstleistungen um 1,1 Prozent günstiger als vor 12 Monaten. Im Bereich „Verkehr“ verteuerten sich Kraftstoffe um 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Preisniveau für Dieselkraftstoffe stieg um 16,6 Prozent, das für Superbenzin um 10,4 Prozent und auch Autogas war 1,1 Prozent teurer. Nach dem stetigen Anstieg der Kraftstoffpreise im Verlauf der letzten Monate lag das Kraftstoffpreisniveau noch gut 3 Prozent unter dem Niveau des Basisjahres 2010. Für den Bereich „Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe“ erhöhte sich das Preisniveau im Verlauf der letzten 12 Monate um 1,2 Prozent. Die Veränderungen für Heizöl (+ 28,7 %), für feste Brennstoffe (+ 5,8 %) und für Strom (+ 0,7 %) beeinflussten maßgeblich das um 2,5 Prozent höhere Niveau für Haushaltsenergie. Dämpfend wirkten um 2,5 Prozent niedrigere Preise für Erdgas. Flüssiggas für den Gasgrill verteuerte sich um 12,6 Prozent. Für das Osterfest im April verteuerten sich im Vergleich zum Vormonat u. a. Eier um knapp 5 Prozent. Auch für Schokoladen erhöhte sich das durchschnittliche Preisniveau um 1,4 Prozent. Butter für das Backen war im April zwar um 1,3 Prozent günstiger als im März 2017, allerdings noch knapp 38 Prozent teurer als im Vorjahr.

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