“Ansiedlungs-Schnellboot geht an den Start”: Wiegand startet Ausschreibung

17. Oktober 2014 | Wirtschaft | 27 Kommentare

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand macht Druck bei der Umwandlung der Entwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft Halle-Saalekreis (EVG) in eine Ansiedlungsgesellschaft.

“Wir veröffentlichen am Wochenende eine Stellenausschreibung in verschiedenen Zeitungen”, so Wiegand. Gesucht werden engagierte Mitarbeiter für die Gesellschaft. Statt nur um den Star Park soll sich das neu aufgestellte Unternehmen künftig um alle Ansiedlungen in Halle kümmern und vor allem neue Firmen nach Halle locken.

Schon jetzt hat Wiegand Hafen-Chef Dirk Lindemann und den bisherigen Sparberater und Wirtschaftsprüfer Jens Rauschenbach an Bord geholt, um die Gesellschaft neu aufzustellen.

Wiegands Ziel ist klar. Die EVG soll zum “Schnellboot für Ansiedlungen werden”, so das Stadtoberhaupt.

Hier geht es zu den Stellenangeboten.

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  • #120070

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    #120071

    Fällt dann der Aktiv(oder eher Passiv)-posten Wirtschaftsdezernent weg?

    Bönisch hat die Klage sicher schon in der Schublade.
    Und nein, es ist keine Untätigkeitsklage gegen seinen Mann in der Stadtverwaltung.

    Und unsere U- Boot- Stadtverwaltung taucht für immer ab?

    #120072

    Einer hat es gemerkt:) In der GmbH kann man besser Pöstchen schieben und prächtige Gehälter zahlen.
    Wollen mal hoffen, dass das Schnellboot nicht zu schnell für die Investoren ist. Bei 6 MA sitzen zwei vorne und der Rest trudelt im Schlauchboot hinterher.
    2016 gibt es ja für die Monopoli-Strategen immer noch die Option, endlich Insolvenz ausprobieren zu dürfen.

    #120073

    Wie heißt das Boot denn ?

    #120075

    “schnell” ist nicht automatisch auch “gut”.

    #120215

    “schnell” ist nicht automatisch auch “gut”.

    Der jetzige is lam, und den haben wir doch den Kampf angesagt 😉

    #120222

    redhall, bitte entweder dem(!) oder denen(!), wegen mir auch noch Dänen, aber alles andere ist schlichtweg falsch… und mit Islam hat das wohl nix zu tun…

    #120247

    So viele, die in Halle Kapitän sein wollen, da läuft das Schiff bald auf Grund.

    #131222

    Der Wirtschaftsplan der Ansiedlungs-GmbH wird im Finanzausschuss Januar behandelt.
    http://buergerinfo.halle.de/vo0050.asp?__kvonr=11389&voselect=14716

    Personalkosten für 5 MA betragen 476.000 EURO; das macht schlappe 95.200 EURO pro Mitarbeiter im Schnitt. Das Arbeitgeber-Brutto für einen Fachbereichsleiter der Verwaltung (E15 Ü) beträgt ca.84.000 EURO. Offensichtlich nur Häuptlinge und keine Indianer. Da kämpft der Ausschuss für Personalbedarfsplanung um jede E13-kw-Stelle und hier wird das Geld aus allen Rohren rausgeblasen.

    Das Ansiedungs-Schnellboot scheint etwas kopflastig zu werden und wird wohl bis Ende 2017 sinken.

    #131235

    Ich würde das Schiff auf den Namen seines geistigen Urhebers Sebastian Brant taufen.

    #131246

    das macht schlappe 95.200 EURO pro Mitarbeiter im Schnitt

    Für die Geschäftsjahre 2013/2014 wurden bei einem Personalbestand von 0,8 rund 180.000 Euro benötigt. Da sind die zusätzlichen 4,2 Stellen ein echtes Schnäppchen.

    #131263

    Manager bedeutender Firmen verhandeln nicht mit Lohngruppe 5 – Mitarbeitern, die müssen schon mit Audi8 vorfahren, sonst wird es wohl nichts.

    #131264

    Und die Erfahrungsstufen nicht vergessen !

    #131265

    Beiden ein bis drei Ansiedlungsprojekten pro Jahr werden die immer mit 5 Mitarbeitern da hin fahren und benötigen eher einen Kleinbus. Der Großteil der Meetings wird wohl im internen Kreis stattfinden.

    #131274

    wolli, den Audi kann man für diesen Tag mal mieten oder über die Stadt laufen lassen… wissen wir doch zur Genüge, wie solche Blendung abläuft…

    #131293

    Klar, leider wird auf solche Äußerlichkeiten wert gelegt. Man vertraut sein Geld auch ungern einer Bank an, die ihren Sitz in einer Baracke hat.

    #131318

    Ich fands sehr vertrauenswürdig, als unser Finanzberater mal bei uns zuhause ohne Kostümierung erschien.

    #131329

    Das ist die Verkleidung für ganz schlaue Linke.

    #131333

    Für die Geschäftsjahre 2013/2014 wurden bei einem Personalbestand von 0,8 rund 180.000 Euro benötigt.

    Geschäftsführergehalt von 180.000 EURO für das Management einer Ein-Mann-GmbH, das gibt es nur in Halle.

    Es lohnt auch ein Blick auf die Erlösplanung im Wirtschaftsplan:
    2014 erwartet 4 Mio, eBay-Ansiedlung und das Tauschgeschäft KSB, bei dem eine WG am Ende die Kasse öffnen musste.
    2015: 1 Mio offensichtlich geplant auf vorliegenden Anfragen (1 Deal im I. Quartal), trotz der vom OB verkündeten Vielzahl an Anfragen.
    2016- 2019 springen die Erlöse auf wundersame weise auf 4,25 Mio und bleiben konstant
    Das sind wohl Erzählungen frei nach dem Märchen “Der Berater küsst den Frosch”

    #131336

    na wolli, manchmal bist du auch ein wenig link…

    #131341

    Ich traue aber überhaupt keinem Finanzberater, brauche auch keinen.

    #138182

    Die Meldung gestern in der MZ ist wohl bei den ganzen E-Bay-Feierlichkeiten untergegangen
    “Energieunternehmen verlagert 250 Stellen” http://www.mz-web.de/halle-saalekreis/enviam-in-halle-energieunternehmen-verlagert-250-stellen,20640778,29787260.html

    250 billige Arbeitsplätze im Starpark gewonnen und 250 gut bezahlte Jobs an Kabelsketal verloren – das nenne ich mal eine Erfolgsquote.

    Das Ansiedlungs-Schnellboot ist schnell – in der falschen Richtung.

    #138197

    Klärt mich doch bitte mal auf: Ist es nicht wurscht ob Halenser in Halle arbeiten oder in Kabelsketal, sie zahlen doch ihre Steuern am Wohnort?

    #138199

    Du kämest zumindest ein wenig seriöser rüber, wenn du in diese Milchmädchenrechnung die 100 Jobs bei der Commerzbank mit einrechnen würdest, aber geschenkt.

    Grundsätzlich wäre ja die Frage, was die im Aufbau befindliche Ansiedlungs-GmbH(!) hier den Argumenten der RWE hätte entgegensetzen können bzw. bezüglich deiner Formulierung “falsche Richtung”, was haben sie getan, um EnviaM zu vertreiben?

    #138203

    Ist denn der Saalekreis dann noch mit dabei ?

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