SPD will bessere Wege in der Dölauer Heide

4. Juni 2014 | Vermischtes | 1 Kommentar

Seit Jahren schon wurde nichts mehr an den Wegen in der Dölauer Heide gemacht, der Zustand verschlechtert sich immer mehr. Das bringt jetzt die SPD-Stadtratsfraktion au den Plan.

Die Sozialdemokraten fordern, dass sic die Stadt einen sogenannten „Wegehobel“ besorgt, um die unbefestigten Wege im Waldgebiet Instand setzen zu können. Etwa 15.000 Euro kostet das Gerät. Obendrauf sollen in den kommenden Jahren jeweils 20.000 Euro in den Haushalt für den Wegebau in der Dölauer Heide eingestellt werden.

SPD-Fraktionschef Johannes Krause begründet den Antrag damit, dass seit dem Beginn der 90er Jahre die Dölauer Heide von einem Kiefern- in einen regionstypischen Laubmischwald umgewandelt. „Damit geht die Notwendigkeit regelmäßiger Eingriffe in den Baumbestand einher, vor allem Neupflanzungen und Auslichtungen. Die Geräte, die hierzu vor allem in den Wintermonaten zum Einsatz kommen, sowie der ganzjährige Fahrzeugeinsatz zum Zweck von Kontrollfahrten beanspruchen die meist nicht befestigten Wege in erheblichem Maße“, so Krause. Dies verschlechtere die Bedingungen für Radfahrer, Läufer und Spaziergänger. „Die Verdichtung des Bodens auf den Wegen führt zudem dazu, dass das Wasser nicht mehr von Teilen der Wege ablaufen kann, was deren Zustand weiter verschlimmert und die Begehbarkeit vor allem bei feuchtem Wetter zusätzlich beeinträchtigt“, meint Krause.

Bislang hat Halle noch keine Geräte zur Glättung der zerfahrenen Wege. Die Stadt improvisiert, nutzt einen Traktor mit einer angehängten Eisenbahnschiene.

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