Jobcenter will mit Plakataktion Zeichen gegen Gewalt setzen

5. März 2013 | Vermischtes | 19 Kommentare

Bombendrohungen, mitgeschmuggelte Messer: auch am Jobcenter in Halle (Saale) gab es bereits denkwürdige Vorfälle. Die Büros wurden deshalb mit einem Notrufknöpfen ausgerüstet. Am Dienstag hat das Jobcenter nun die Plakataktion „Null Toleranz bei Gewalt“ gestartet.

„Wir sind eine Behörde, in der Menschen mit Menschen zusammenarbeiten. Da kann es schon mal vorkommen, dass es zu unterschiedlichen Meinungen oder hitzigen Gesprächen kommt“, meint Sylvia Tempel, Geschäftsführerin des Jobcenters Halle (Saale). „Was wir jedoch nicht akzeptieren sind körperliche oder seelische Angriffe gegenüber unseren Mitarbeitern. Ein Gesprächsverlauf oder ein nicht akzeptierter Bescheid darf niemals als Anlass für eine derartige Tat genommen werden.“

Die Plakate zeigen eine deutliche Abwehrhaltung gegen jede Form von Gewalt und Sachbeschädigung und sind Teil des jobcentereigenen Sicherheitskonzeptes, dass vor allem im letzten Jahr durch die Ermordung einer Jobcenter-Kollegin in Neuss ausführlich überprüft wurde.

Ob Plakate solche Vorfälle verhindern können? Oder ist nicht eher die psychische Situation vieler Betroffener eine Ursache, die es zu bekämpfen gilt?

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