„Im Land der Palme“: 14. Hallischer Stadtgeschichtstag

31. Oktober 2013 | Vermischtes | Keine Kommentare

Am 1. und 2. November findet bereits zum 14. Mal der Tag der Hallischen Stadtgeschichte statt. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Im Land der Palme“ und beschäftigt sich mit dem Erzstift Magdeburg und der Residenzstadt Halle unter August von Sachsen.

Los geht es am Freitag um 18 Uhr in der Moritzburg. Nach Grußworten präsentieren Tom Wolter und Kollegen ein szenisch-musikalisches Programm mit Texten von Johann Beer. Um 19.15 Uhr hält Dr. Frank Göse den Eröffnungsvortrag „Zwischen Brandenburg und Kursachsen: zur Außenpolitik des Magdeburger Administrators August von Sachsen.“

Am Samstag startet das Programm um 10 Uhr im Stadtarchiv. Dann werden das Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2013 und das Buch Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte vorgestellt. Anschließenmd führen Andrea Thiele und Joachim Säckl in das diesjährige Thema ein, bevor Maik Reichel, Direktor der Landeszentral für politische Bildung, ein thematisches Grußwort hält. Dr. Inger Schubert spricht um 11 Uhr zum Thema „Brennpunkt Moritzburg – die Schweden kommen.“ Um 12 Uhr gibt es die Vorträge „Anna Maria von Mecklenburg, August von Sachsen und ihre gemeinsamen Wurzeln in Dresden und Lichtenburg“ von Ute Essegern und „Herzog August und die Hofprediger. Zum Phänomen des protestantischen Bischofs und seinem theologischen Umfeld“ von Andrea Thiele. Um 14 Uhr heißt es „Gerüstet im Frieden. Festungsbauten in der Zeit von August von Sachsen und Herzog von Sachsen-Weißenfels, im Erzstift und dessen Umfeld“ von Mario Titze. Helmut Bösch-Supan hält um 15.45 Uhr den Vortrag „Benjamin Block – ein Maler im Dienst des Herzogs.“ Anschließend spricht Konstanze Musketa zum Thema „Heute muss man in die Kirche, morgen zu der Tafel, übermorgen aufs Theatrum“, dabei geht es um Musik und Musiker am Hofe Augusts von Sachsen.

Am 13. August 2014 jährt sich die Geburt des letzten Erzbischofs und Administrators des Erzstifts Magdeburg, August von Sachsen, zum 400. Mal. Die Wirkung und Bedeutung des zweitgeborenen Sohnes des sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. im während des Dreißigjährigen Krieges umstrittenen Territorium um die Metropolen Halle und Magdeburg ist bisher nur teilweise erschlossen. Der 1648 festgelegte Übergang des Erzstifts als Herzogtum an Kurbrandenburg erfolgte mit Augusts Tod im Jahre 1680. Diese Entscheidung löste eine alte Streitfrage und stellte Weichen nicht nur für das Land, sondern insbesondere auch für die zukünftige Entwicklung der Residenzstadt Halle und für ihre weitere politische Bedeutung.

Veranstaltet wird der Stadtgeschichtstag, der in der Moritzburg und im Stadtarchiv stattfindet, vom Verein für hallische Stadtgeschichte, der Stiftung Moritzburg und dem Land Sachsen-Anhalt.

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