Halle bleibt: Minister stellt sich hinter Vorklinik

18. Juli 2013 | Vermischtes | 1 Kommentar

Sachsen-Anhalts Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Hartmut Möllring hat sich zur vorklinischen Ausbildung in Halle bekannt. Das sagte er auf dem CDU-Stammtisch, der im Zuge der aktuellen Diskussionen im Universitätsklinikum in Kröllwitz stattfand. Die CDU Halle-Ost und der RCDS Halle hatten dazu eingeladen.

Hartmut Möllring, der neue Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, stieg ebenfalls in den Ring … an das Rednerpult … und musste sich dafür aber Pfiffe einfangen.

“Die Ausbildung soll in dieser Größenordnung erhalten bleiben”, machte Möllring auf der Veranstaltung deutlich und erklärte, es gebe keinerlei Bestrebungen, die Vorklinik zu verlegen. Allerdings hatte sich der Wissenschaftsrat genau dafür ausgesprochen. Nun ist es an der Landesregierung zu entscheiden, wie mit jenen Vorschlägen und der vom Gremium aufgeworfenen Kritik umgegangen wird. Allerdings, so Möllring, würden sich durch eine Verlagerung auch keine Kosten einsparen lassen. Genau mit diesem Argument war auch schon die Medizinische Fakultät an die Öffentlichkeit getreten.

“Unpraktikabel” nannte Möllring eine Verlagerung nach Magdeburg. Denn dort müssten erst zusätzliche Plätze für Studenten aufgebaut werden. Derzeit werden in Halle nämlich mehr als 200 Studenten in der Vorklinik ausgebildet, in Magdeburg sind es weniger. Bei kleineren Fächern regte Möllring aber Kooperationen mit Jena, Leipzig und Magdeburg an.

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