Freizeit-Fußballer zeigen Rote Karte gegen Rassismus

12. Juli 2014 | Vermischtes | 2 Kommentare

Immer wieder gibt es Berichte von rassistischen Zwischenfällen bei Fußball-Spielen. Aus diesem Grund luden der Rote Stern Halle und die Hochschulgruppe Amnesty International Halle zu einem antirassistischen Fußball-Turnier ein. Junge Männer und Frauen aus vielen Nationen, egal ob behindert, nicht behindert, schwul, lesbisch oder heterosexuelle traten gegeneinander an.

Im Rahmen des Turniers zeigten sie Rassismus im Fußball symbolisch die Rote Karte. Die Rote Karte ist beim Fußball das Zeichen für einen Platzverweis. Mit der Fotoaktion soll versinnbildlicht werden, dass auf dem Spielfeld kein (Frei-)Raum für Rassismus ist und dieser aus den Stadien verwiesen werden muss.

Wie aktuell das Thema Rassismus im Fußball noch ist, zeigen auch Zwischenfälle bei der diesjährigen Fußball-WM in Brasilien. Das Europäische Anti-Rassismus-Netzwerk Fare (Football against racism in Europe) hat diese festgehalten. So gab es im Spiel Mexiko gegen Kamerun homophobe Gesänge der mexikanischen Fans gegen den gegnerischen Tormann, im SPiel gegen Portugal zeigte ein Fan die Reichskriegsflagge. Russische Fans tauchten geich mehrfach mit Neonazisymbolen auf, wie Logos der SS-Division Totenkopf.

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