56 Jahre nach dem Volksaufstand: Halle zeigt Flagge für Tibet

6. März 2015 | Vermischtes | 1 Kommentar

Weltweit wird am 10. März wird seit einigen Jahren europaweit die tibetische Fahne gehisst, um damit ein Zeichen gegen die Verletzung der Menschenrechte in Tibet zu setzen. Auch die Stadt Halle (Saale) gedenkt der Opfer des Volksaufstandes in Tibet am 10. März 1959.
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Aus diesem Anlass wird am Dienstag vor dem Stadthaus die Flagge Tibets gehisst. Das Zeigen der Fahne geht auf einen mehrheitlich gefassten Beschluss des Stadtrates vom 24. April 2013 zurück. Der Deutsche Bundestag stellte 1996 mit großer Mehrheit fest: „Beginnend mit den unmenschlichen Militäraktionen seit dem Einmarsch Chinas im Jahr 1950, dauert die gewaltsame Unterdrückung Tibets und seines Strebens nach politischer, ethnischer, kultureller und religiöser Selbstbestimmung bis heute an.“

Anlass der Aktion ist der 56. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstandes. Als Zeichen der Solidarität und um das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung zu unterstützen, zeigen seit 1996 in ganz Europa Städte, Landkreise und Gemeinden die tibetische Nationalflagge an Rathäusern oder anderen öffentlichen Gebäuden.

Vor zwei Jahren gab es Diskussionen in der Stadt um die Aktion. Mit der Begründung, die Stadt mische sich nicht in außenpolitische Dinge ein, wollte Oberbürgermeister bernd Wiegand zunächst das Hissen der Flagge verwehren.

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