1,5 Kilometer bei 3,5 Grad Wassertemperatur: Neujahrsschwimmen in der Saale

17. Januar 2016 | Vermischtes | 1 Kommentar

3,5 Grad Wassertemperatur, Minusgrade an der Luft, leichter Schneegriesel – viele Hallenser saßen bei dem Wetter am Sonntagnachmittag gemütlich auf der Couch oder gingen dick eingemummelt spazieren.

Doch 29 Hallenser waren richtig mutig. Sie stiegen in die Saale. Und anders als beim Anbaden im Heidesee vor anderthalb Wochen blieben die Teilnehmer diesmal auch länger im Wasser. Denn beim vierten Neujahrsschwimmen galt es eine Strecke von anderthalb Kilometern zu absolvieren. Die Strecke führte vorbei an der Marie Hedwig und der Giebichensteinbrücke. Im Ziel an den Klausbergen an der Emil-Eichhorn-Straße wartete dann ein beheiztes Zelt auf die Teilnehmer. Manch einer von ihnen ging nur mit Neoprenanzug geschützt ins Wasser, andere wiederum hatten sich auch noch Gedanken ums Outfit gemacht und gingen geschmückt ins Wasser – als Elch, Eisbär und Weihnachtsmann. Schnellster war der Hallenser Marcel Brautzsch, der nach knapp einer halben Stunde ins Ziel kam. Und unter dem Eisbärenkostüm versteckte sich Grünen-Stadtrat Wolfgang Aldag. Die jüngste Teilnehmerin war ein zehn Jahre altes Mädchen. „Es war kalt, sehr kalt“, sagte sie im Ziel. Ältester Teilnehmer war Veranstalter Klaus-Dieter Gerlang mit 70 Jahren.

Im Sommer feiert dann das Internationale Saaleschwimmen sein zehntes Jubiläum. Am 9. Juli um 14 Uhr ist Startschuss an der Schleuse Gimritz.

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