Museum für Haustierkunde lädt zum Internationalen Museumstag am 21. Mai

16. Mai 2017 | Natur & Gesundheit, Veranstaltungen | Keine Kommentare

Die Fotoglasplatte zeigt ein Zebroid oder auch Zesel aus dem Haustiergarten – eine Kreuzung von Pferd und Zebra. Foto: Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen

Dem vielfältigen Angebot von Museen weltweit größere Aufmerksamkeit zu verschaffen – diesem Ziel widmet sich der Internationale Museumstag in diesem Jahr bereits zum 40. Mal. Zum Aktionstag am kommenden Sonntag, 21. Mai 2017, lädt auch das Museum für Haustierkunde „Julius Kühn“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein. Unter dem diesjährigen Motto „Spurensuche“ präsentiert es an diesem Tag in der Zeit von 14 bis 17 Uhr historische Schätze und das multimediale Filmprojekt „Alles was irgendwie nützt – die Fotosammlung von Julius Kühn“.

Das Museum für Haustierkunde verfügt über Bestände aus einer 140-jährigen Sammlungstätigkeit und bietet für Groß und Klein spannende Einblicke in die haustierkundliche Forschung. Mit seiner bedeutenden Skelettsammlung und zahlreichen historischen Fotoglasplatten werden Geschichten zur Wissenschaft der Tierzucht, zum Institutsalltag vor 100 Jahren und zu seltenen Haustierrassen im damaligen universitären Haustiergarten erzählt.

Zuletzt wurden die einzigartigen Glasplatten-Abbildungen als interaktives Filmprojekt mit dem niederländischen Filmemacher Pim Zwier neu inszeniert. Im Rahmen des Internationalen Museumstages präsentiert das Museum für Haustierkunde diesen Film mit dem Titel „Alles was irgendwie nützt“. Angeboten werden zudem freie Rundgänge durch die Dauerausstellung des Museums.

Internationaler Museumstag im Museum für Haustierkunde „Julius Kühn“: Sonntag, 21. Mai 2017, 14 bis 17 Uhr

Steintor-Campus, Adam-Kuckhoff-Straße 35a, 06108 Halle (Saale)

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