Besucherrekord für 9. Women in Jazz-Festival

10. Februar 2014 | Veranstaltungen | Keine Kommentare

Das 9. Festival „Women in Jazz“ schloss am Sonntag sehr erfolgreich. Zum wiederholten Mal war die Konzerthalle Ulrichskirche in Halle beim gefeierten Konzert von Jasmin Tabatabai und dem Quartett des Schweizer Saxofonisten David Klein komplett ausverkauft.

Im Rahmen des einzigen Festivals dieser Art in Europa erlebten Besucher 20 Veranstaltungen mit Künstlern aus 15 Ländern. Mit mehr als 7.500 Besuchern ist ein neuer Besucherrekord erreicht. Zum Cityjazz (1. Februar) allein wurden bei zehn Auftritten in Restaurants, Einkaufs-Malls, Geschäften und open Air in Halles Innenstadt mehr als 2.500 Besucher gezählt.

Das diesjährige Festival hielt für seine Besucher ein thematisch orientiertes, aber auch äußerst vielfältiges und spannendes Veranstaltungsangebot bereit. Im Mittelpunkt, der Brückenschlag zwischen der Jazzmusik aus Europa und der Musik aus dem vorderasiatischen Raum. Drei Konzertprojekte boten einen beeindruckenden Einblick in die Musikszene aus dieser Region. Das Festivalprogramm präsentierte mit NOA, Clara Ponty und Jasmin Tabatabai Programm große Persönlichkeiten der internationalen Musik- und Jazzszene, neue Konzerterlebnisse in Form von vier Uraufführungen, stellte sich mit dem europäischen Jazzprojekt „Schneeweiss & Rosenrot“ und thematischen Veranstaltungen im electro swing den neuen Trends im Jazzbereich und bot in einem spannenden Rahmenprogramm auch die Konzerte von Musikerinnen und Musikern der halleschen Jazzszene sowie Ausstellungen, Lesungen, eine Jam Sessions und eine Filmpremiere präsentiert. Die Jazzgemeinde feierte das Free Funk Projekt der israelischen Posaunistin Reut Regev ebenso, wie die Uraufführung „Lines for Ladies“ von 5 jungen deutschen Jazzmusikerinnen oder die Uraufführung des Dokumentarfilms „In einem Meer von Tönen“, der die Entstehung eines gemeinsamen Konzertprojektes der Sängerin Cristin Claas, der Band l’arc six und der Staatskapelle Halle zum 8. Festival „Women in Jazz“ noch einmal erlebbar machte. Mit der amerikanische Jazzsängerin Brenda Boykin wurde der hallesche Volkspark zum Tanztempel und bei dem neu entstandenen Format „Jazz, Lyrik, Trotha“ feierte das Publikum prominente Rezitatoren, begleitet von der neu entstandenen Jazz – Reservisten – Band.

Im Mittelpunkt des Festivals stand das Projekt „Jazz aus der Eurasischen Mitte“. Eröffnet am 3. Februar von der Schirmherrin des Festivals, Frau Dr. Judith Marquardt (Dezernentin für Kultur und Sport) entwickelten die 8 Künstlerinnen und Künstler aus dem Iran, aus Usbekistan, dem Libanon, Bulgarien, Polen und Deutschland in der Konzerthalle Ulrichskirche in zum Teil öffentlichen ein Konzertprojekt, in dem wie die künstlerische Leiterin Caroline Thon betonte „die Besonderheiten der Musikkultur der einzelnen Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt stehen“. Das Konzert am 8. Februar 2014 in der Oper wurde zu einer künstlerisch hochwertigen und besonders emotional präsentierten Konzertpräsentation, die durch das Publikum mit standing ovation und Da Capo! Rufen gefeiert, so dass einzelne Konzertteile noch einmal präsentiert werden konnten.
Die Magie des Weiblichen war und ist der eigentliche Beweggrund für „Women in Jazz“ und die diesjährige Ausgabe des Festivals enthielt wieder einen unglaublichen Reichtum an magischen Momenten.

Das 10. Festival „Women in Jazz“ lädt erstmals im Frühjahr vom 25. April – 3. Mai 2015 in die Händelstadt Halle (Saale).

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