HAVAG lässt letztes Aufgebot noch funktionierender Fahrscheinautomaten umziehen

22. Dezember 2016 | Umwelt + Verkehr | 3 Kommentare

In diesem Jahr haben unbekannte Täter sieben stationäre Fahrkartenautomaten gesprengt, untger anderem in Kröllwitz, Büschdorf, am Gimritzer Damm und auf der Silberhöhe.  Wie Hallespektrum bereits berichtete, ist der Erwerb eines Fahrscheins für viele Kunden mittlerweile zu einem schwierigen Unterfangen geworden.  Der Strassenbahnbetreiber schickt sich nun an, den Mangel zu „dispatchen“: „Es ist uns wichtig, dass die Automaten unseren Kunden rund um die Uhr zur Verfügung stehen“, lässt das Unternehmen seinen Sprecher Alexander Jentzsch sagen. Die Folgen von Vandalismus oder Diebstahl wolle man nicht länger hinnehmen: „Deshalb leeren wir die Automaten jetzt täglich“.

Weil für die jetzige Automatenserie kein Ersatz mehr vorrätig ist und der Hersteller diese auch nicht mehr produziert, seien nun umsatzschwache und wenig beanspruchte Automaten an stark frequentierte Orte umgesetzt worden.

So steht den Fahrgästen in Kröllwitz wieder ein Automat zur Verfügung. Er wurde aus der Südstadt umgesetzt, um an der Park & Ride-Endstelle für die Fahrgäste wieder eine Verkaufsmöglichkeit zu schaffen. Wegen der Umbauarbeiten in der Südstadt wird der Automat dort kaum genutzt.

Weiterhin wurde in Büschdorf wieder ein Automat aufgestellt. Hier wurde der umsatzschwache Automat aus der Grenzstraße genutzt. Die Fahrgäste können als Alternative auch an der Esso Tankstelle in der Delitzscher Straße Fahrkarten kaufen. Für die Silberhöhe konnte noch kein Ersatzautomat beschafft werden.

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