Startschuss zum 2. Inklusionspreis „Mosaik“ aus Mitteldeutschland

4. Februar 2014 | Nachrichten, Soziales, Vereinsleben | Keine Kommentare

Am 3. Mai wird der Verein Mit Handicap leben den von ihm ins Leben gerufenen Inklusionspreis „Mosaik“ zum zweiten Mal verliehen. Bei dem Preis werden Menschen, Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet, die sich aktiv darum bemühen, Barrieren aus dem Weg zu räumen. Dazu fand am Montag den 3. Februar die Auftaktveranstaltung in den Räumlichkeiten der Christlichen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe statt. Diese waren im Vorjahr gemeinsam mit den Halleschen Behindertenwerkstätten mit dem Projekt Cafeteria am Riveufer Preisträger in der Kategorie Unternehmen. Neben dem Vereinssong „Lass Dein Licht leuchten“ wurde die Homepage zum Inklusionspreis vorgestellt.

Bewerben für den Inklusionspreis kann man sich in den Kategorien Einzelperson, Unternehmen, Initiativen/Projekte und Bildung/Schule. Potentielle Preisträger können sich sowohl selber bewerben, als auch von Dritten vorgeschlagen werden. Mehr Informationen und die erforderlichen Unterlagen als PDF oder Word gibt es zum Herunterladen auf der Internetseite www.mosaik-mhl.de, Einsendeschluss ist der 31. März 2014.

 

 

 

Die Preisverleihung des Inklusionspreises „Mosaik“ aus Mitteldeutschland 2014 wird am Samstag, den 03. Mai im Stadthaus in Halle verliehen. Zuvor gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema Inklusion. Moderiert wird sie vom Pressesprecher der Diakonie Mitteldeutschland Frieder Weigmann. Geplante Gesprächsteilnehmer sind

–          Raul Krauthausen, Gründer des Sozialhelden e.V., Rollstuhlfahrer

–          Nadine Wettstein, Mitglied vom MHL und Blind

–          Prof. Johanna Wanka, Bundesministerium für Bildung und Forschung

–          Prof. Christa Schlenker-Schulte, Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung

–          Udo Reiter, langjähriger Intendant und Gründer des MDR

 

Genaue Beschreibung vom Mit Handicap leben e.V. zum Inklusionspreis „Mosaik“ aus Mitteldeutschland

Die Preisträger zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich im besonderen Maße für Inklusion stark machen, bzw. diese bereits auf unterschiedlichste Art und Weise umsetzen. Da das auf höchst unterschiedliche Art und Weise möglich ist, wird der Preis in zwei unterschiedlichen Kategorien vergeben:
Zum einen soll der Preis an ein Unternehmen gehen, das sich über das gesetzliche Maß hinaus für die Gleichberechtigung benachteiligter Menschen einsetzt. Das heißt, behinderte Menschen werden dementsprechend gefördert, damit sie ihre Potenziale voll ausschöpfen können und somit ein gleichberechtigtes und vollwertiges Mitglied in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt darstellen. Dazu zählt beispielsweise, dass das Unternehmen schwerbehinderte Menschen über die gesetzlichen Quoten hinaus beschäftigt. Aber auch die aktive Unterstützung eines im Bereich Inklusion tätigen Vereins, wie beispielsweise die Freistellung von Angestellten für die ehrenamtliche Vereinstätigkeit, stellt eine Möglichkeit dar.
Zum anderen soll der Preis an eine Einzelperson sowie an ein Projekt bzw. eine Institution gehen, die Inklusion vorleben und somit ein positives Vorbild für die Gesellschaft sind. Hier soll besonders ein langfristiges, ehrenamtliches und freiwilliges Engagement hervorgehoben werden. Der Preis kann an Menschen und Institutionen bzw. Projekte gehen, die andere Menschen mit Behinderungen unterstützen und ihnen helfen eine aktive Teilhabe in der Gesellschaft zu verwirklichen. Aber auch an Menschen, die sich trotz einer Behinderung nicht von den Barrieren haben aufhalten lassen und so zu einem positiven Vorbild geworden sind.
Das jeweilige Engagement und die Leistungen der Preisträger soll in der Bewerbung um den Preis schriftlich dargelegt und begründet werden. Potentielle Preisträger können sich sowohl selber bewerben, als auch von Dritten vorgeschlagen werden. Eine Jury wählt unter den eingegangenen Bewerbungen die drei Preisträger aus. Mitglieder der Jury können nicht nominiert werden. Mitglieder der Jury sind Tim Böl (1. Vorstand MHL), Kerstin Kölzner (GF. des BFW), Sven Weise (GF Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft), Ralf Hattermann (Referent des PARITÄTischen Landesverbandes Sa.-Anhalt), Tom Ludwig (Mitglied vom MHL) und Sabine Knöfel (Mitglied des Halleschen Kanu-Club 54.).

Ausklang fand der Startschuss für den Inklusionspreis 2014 mit Rollstuhltanzeinlagen des Verein Taktgefüehl e.V., die nicht ohne eine Zugabe gehen durften.

 

 

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