Voll gekachelt: Arbeitsamt hat neues Webdesign

9. Januar 2017 | Soziales | 12 Kommentare

Das Problem bleibt das selbe, auch wenn es in neuem Gewande daher kommt, könnten böse Zungen sagen. Schon oft hat das alte Arbeitsamt durch Designänderung oder Umbenennenungen versucht, das Image des Arbeitslosenverwaltungs- und Schikanierungsbehörde los zu werden. Seit heute tritt die Arbeitsagentur mit einem Neuen Webdesign an die Öffentlichkeit: http://www.arbeitsagentur.de

In der Eigenbewertung, wie sie das Amt in einer Pressemitteilung verbreiten lässt, heißt es: „Zeitgemäße Optik, klare Navigation, großes Informationsangebot“

Zeitgemäß meint: Es gibt nicht mehr die klassischen Menuezeile, sondern: Kacheln. Die Kachelitis ist auf jeden Fall modern, sicher nicht erst seit Windows 8. Ob das neue Angebot auch nutzerfreundlicher ist, das müssen die Kunden selber entscheiden. Jedenfalls heißt es: umgewöhnen.

Zufrieden ist jedenfalls IT-Chef Dr. Markus Schmitz: „Unser alter Internetauftritt war wenig intuitiv und zu sehr von einer Behörde aus gedacht. Das haben wir geändert – und zwar nicht im Alleingang, sondern mit der Hilfe derjenigen, die am besten wissen, worauf es ankommt. Sowohl unsere Kunden als auch unsere Mitarbeiter haben ihre Erfahrungen eingebracht. Das Ergebnis ist ein Portal, das wirklich weiterbringt. Mit dem neuen Onlineauftritt als Bestandteil unserer digitalen Agenda sind wir einen wichtigen Schritt gegangen“.

arbeitsamt-web

Das neue Kacheldesign des Arbeitsamtes

 

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Dieses Thema enthält 12 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von Porbitzer Porbitzer vor 4 Monate, 2 Wochen.

Ansicht von 13 Beiträgen - 1 bis 13 (von insgesamt 13)
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  • #279630

    Das Problem bleibt das selbe, auch wenn es in neuem Gewande daher kommt, könnten böse Zungen sagen. Schon oft hat das alte Arbeitsamt durch Designände
    [Der komplette Artikel: Voll gekachelt: Arbeitsamt hat neues Webdesign]

    #279631

    Besser wäre es absolut gewesen, das Image und die Handlungsweisen dieser Einrichtung zu überdenken und zu reformieren. Alter Wein in neuen Schläuchen hilft da nicht, wenn die Handlungsprinzipien die gleichen bleiben…

    #279632

    Schulze, dann schieß doch mal los?!

    #279633

    – Bestrafung der Mitarbeiter, die keinen geeigneten Job für ihre Kunden finfen
    – Bestafung der Mitarbeiter, die zum 5. Mal an den gleichen Kunden ein Bewerbungstraining vermitteln
    – Bestrafung der Statistikfälscher
    läßt sich sicher endlos vortsetzen…

    #279634

    Mitarbeiter der Agentur bestrafen, weil der passende Job für den Arbeitssuchenden gerade nicht vorhanden ist? Bewerbungstraining für sonst Beschäftigtigungslose könnte ggf. durch andere Alternative ersetzt werden. Aber warum sollten Mitarbeiter in Ermangelung fehlender Alternativen bestraft werden? Ststistikfälscher bestrafen? Die Vorgaben für die Arbeitsmarktstatistik werden gesetzlich vorgegeben. Und nun redhall?!

    #279635

    wenn der „passende“ Job nicht vorhanden ist? Da hat man bisher immer auch „fast passende“ aufgedrückt bekommen… Quote zu machen… und es wäre ja schon einfach für den Mitarbeiter gewesen, wenn der Klient vor ihm sitzt, mal mit dem Arbeitgeber zu telefonieren, und den Klienten anzukündigen, wie man das nämlich anderenortes macht…

    #279641

    – Bestrafung der Mitarbeiter, die keinen geeigneten Job für ihre Kunden finfen
    – Bestafung der Mitarbeiter, die zum 5. Mal an den gleichen Kunden ein Bewerbungstraining vermitteln
    – Bestrafung der Statistikfälscher
    läßt sich sicher endlos vortsetzen…

    Klingt nach einem passablen Plan, sollte man direkt angehen wenn die Trickserein und die Unlust auf der anderen Seite des Schreibtisches der Vergangenheit angehören.

    #279642

    Warum soll nur die eine Seite des Schreibtisches sanktioniert werden?
    Mir hatte man damals die falsche Berufsnummer verpasst, und versuchte dann, mich in einen Beruf zu vermitteln, den ich nicht gelernt hatte. Warum soll solche Blödheit nicht auch sanktioniert werden?
    Bei Arbeitlosen ist man doch auch maßlos „großzügig!“?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Monate, 2 Wochen von Profilbild von redhall redhall.
    #279685

    Das Problem sind nicht die Mitarbeiter, (von den es dort sympathischere und auch weniger sympathischere gibt)

    sondern die gesetzlich vorgeschriebene Organisation und der Arbeitsauftrag.

    #279697

    Sorry, das kann ich nicht unwiedersprochen stehen lassen, denn von anderen „Ämtern“ hörte ich anderes. Dort wird man respektvoll und mitwirkend/fühlend „bearbeitet“; da gibt es sogar Telefontermine, damit man wegen ein paar Zahlen oder einem Papier nicht extra durch die Lande juckeln muß… Agentur Guben…

    #279701

    Ich möchte mal wissen, wieviel Geld an den Fliesenleger für das Verkacheln bezahlt wurde.

    #279703

    Schulze, so ein Verhalten deines Gegenübers bedingt leider auch eine entsprechende Mitarbeiterführung,die tatsächlich häufig noch verbesserungswürdig ist.

    Es gibt auch heute noch „Konsumtempel“, die den Umsatz ihrer Kunden benötigen, in denen die Zeit stehen geblieben scheint.

    #279708

    Sfk, die Firma hat mutmaßlich soviel für die Kachelverlegung erhalten, dass sie ihre Unkosten decken kann und sogar noch einen kleinen oder auch größeren Überschuß erzielt. Solltest du andere Informationen haben, (Gesetzesverstöße) kannst du dich vertrauensvoll an die zuständigen Behörden wenden.

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