Pieper geht auch 2013 für FDP ins Bundestags-Rennen

4. Oktober 2012 | Politik | 2 Kommentare

Der FDP-Kreisverband Halle hat am Donnerstagabend ihren Kandidaten für die Bundestagswahl 2013 nominiert. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird Cornelia Pieper für die Liberalen ins Rennen gehen. Sie war die einzige Kandidatin. Von 41 abgegebenen Stimmen erhielt sie 39 und 2 Nein-Stimmen. Allerdings werden Pieper so gut wie keine Chancen eingeräumt, das Direktmandat zu holen. Deshalb ist eine gute Position auf der Landesliste wichtig, auf der Pieper bislang den ersten Rang belegte. Das dürfte bei der anstehenden Bundestagswahl schwierig werden.

Pieper gehört bereits seit 26 Jahren dem FDP Kreisverband Halle an, war 16 Jahre lang Landesvorsitzende und sitzt seit 1998 im Bundestag. „Es macht Freude diese Arbeit zu tun“, bemerkte sie auch mit Blick auf ihre Tätigkeit als Staatsministerin im Auswärtigen Amt. Ihr sei aber durchaus bewusst, dass es die FDP derzeit nicht einfach habe. Deshalb sei es gut sich darauf zu besinnen was eigentliche Werte der Liberalen sind. Pieper sprach sich davon aus, das Profil zu schärfen und die Stärken auszubauen. So müssten Wirtschaft, Mittelstand und Bildung vorangetrieben und die Bürgerrechte gestärkt werden. Sie sei weiterhin dafür, im Jahr 2014 die Nettoneuverschuldung auf Null herabzusetzen. In Bildung und Forschung solle aber weiterhin investiert werden.

„Ich will kandidieren weil Halle eine starke Vertretung in Berlin braucht“, so Pieper. Kritik übte sie – obwohl selbst Mitglied – an gewissen Entscheidungen der Bundesregierung. Dem Betreuungsgeld werde sie nicht zustimmen. „Ich will, dass das Geld in die Köpfe der Kinder investiert wird. Das Betreuungsgeld geht nur in den Konsumhaushalt der Eltern.“ Lieber sollte in Kitas und Ganztagsschulen investiert werden und nicht Geld zum Fenster hinausgeworfen werden.

„Wir haben allen Grund zuversichtlich zu sein“, meinte Pieper. Laut Umfragen steht die Union gut, und auch die FDP sei in der Lage ihr Ergebnis auszubauen. Auch in Sachsen-Anhalt gebe es Potential für zehn Prozent. Wichtig sei der Rückenwind der eignen Partei, „für einen Wahlkampf, der kein Spaziergang wird.“

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