Die Menschen haben bereits Angst in den Wald zu gehen

18. Januar 2017 | Natur & Gesundheit, Politik | 14 Kommentare

Ist falsches Wolfsmanagement das Problem? Bei Fehlern des Management kennt die CDU keine Gnade:

„Der Wolf gehört in das Jagdrecht“, so der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, Detlef Radke. Es sei unverantwortlich, die explosionsartige Vermehrung des Wolfes nur virtuell zu begleiten. Die Zunahme von Rissvorfällen könnte nicht mehr stillschweigend hingenommen werden. Die CDU-Landtagsfraktion hat sich während ihrer Winterklausur in Stolberg dahingehend auf eine Aktuelle Debatte zum Wolfsmanagement für die kommende Landtagssitzung verständigt.

Wölfe schießen, bis sie keine Bedrohung mehr darstellen

 Das Thema müsse die Landespolitik jetzt aktiv begleiten. Dies gelte auch für die Schadensregulierung. „In Gebieten mit Wolfsvorkommen wird die Weidetierhaltung durch zusätzlichen Aufwand für den Herdenschutz in Frage gestellt. Wir fordern daher im Sinne der Landwirte eine stärkere Unterstützung der Tierhalter sowie einen umfassenden Schadensausgleich“, so der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Guido Heuer.

„Die Menschen haben in manchen Regionen bereits Angst in den Wald zu gehen. Das ist nicht mehr vertretbar, weil es eine Einschränkung der Freiheit für die Bürger ist“, so Radke. Dieser fordert mehr Engagement des Bundes. Alleingänge der Länder seien der falsche Weg, weil eine wissenschaftlich fundierte Begleitung international und mit den europäischen Nachbarländern erfolgen müsse. Weiterhin fordert Radke auf EU-Ebene eine Anpassung des Schutzstatus des Wolfes. Die Population sei nicht vom Aussterben bedroht, bedrohe aber selber vom Aussterben bedrohte Tierarten in Europa.

… die Weiten Russlands

 „Wir wollen den Wolf nicht ausrotten, aber wir wollen, dass er keine Bedrohung darstellt. Dazu ist ein aktives Handeln erforderlich, um die Population zu begrenzen. Für ein dichtbesiedeltes Industrieland wie Deutschland gelten schließlich andere Rahmenbedingungen beim Natur- und Artenschutz als für die Weiten Russlands“, so Radke abschließend.

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Dieses Thema enthält 14 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von Elfriede Elfriede vor 4 Monate.

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  • #280423

    Ist falsches Wolfsmanagement das Problem? Bei Fehlern des Management kennt die CDU keine Gnade: „Der Wolf gehört in das Jagdrecht“, so der umweltpolit
    [Der komplette Artikel: Die Menschen haben bereits Angst in den Wald zu gehen]

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #280424

    Radke übertreibt. Ich kenne niemanden der aus Angst vor dem Wolf nicht mehr in die Wälder geht.
    Das Thema ist zu ernst um sich damit profilieren zu wollen.

    #280425

    Ich traue mich auch nicht in den Garten! Vielleicht liegt der Wolf in der Laube?
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    #280426

    Sind die Wölfe aus Russland denn Flüchtlinge, wenn sie uns jetzt bedrohen?
    Mich bedroht im übrigen der Waschbär. Er lauert mir auf dem Nachhauseweg auf, belästigt meinen Kater und belagert meinen Balkon, wenn ich das Vogelfutter nicht rechtzeitig reinnehme.
    Und die Wildschweine erst. Die Wälder sind voll davon. Im Herbst fressen sie die runtergefallenen und vergorenen Äpfel. Wir sind mal einer besoffenen Wildschweinherde begegnet…

    #280427

    Wer hat Angst vor’m bösen Wolf?
    Man merkt es ist Wahlkampf, aber mit so einer Argumentation kann man nur abgewählt werden.
    Immer nur fordern – man kann es schon nicht mehr hören. Wolfsmanagement – was soll das denn? Hat der Typ nicht was anderes zu tun. Vielleicht sollten auch die Züchter nicht nur barmen, sondern überlegen wie man die Herden schützen kann.

    #280428

    Die Reihe „Die CDU und der böse Wolf“ ist auf jeden Fall unterhaltsamer als jedes Dschungelcamp. Ich hoffe, dass es bei der Debatte nicht arg so tierisch wird oder gar zur Rudelbildung kommt.

    Wildlife-Reporter Riosal

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #280434

    Vielleicht sollte für Wölfe ein Wesenstest eingeführt werden.

    #280436

    Fußfesseln ! Ganz klar, es handelt sich bei den Wölfen um Gefährder …

    Waldverfassungsschützer Riosal

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #280439

    Vielleicht hat hier jemand zu viel Rotkäppchen Sekt getrunken?

    #280441

    Erst später, wenn die Großmutter einen ausgibt…

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #280463

    Lustig, dass er sich traut mit Nachbarländern kommunizieren zu wollen. Ich mein, wer sich schon nicht mehr in den Wald traut, hat ja scheinbar eine ziemlich geringe Angstschwelle. Die werden ihn auslachen wegen so viel Unsinn.

    #280476

    Manche haben Angst vorm Mader. Der ist ja so bissig…

    #280477

    Glaubt man der Medizin, so sind wohl Zecken viel gefährlicher. Armer CDU-Mann, nie wieder Wald für ihn…

    #280481

    Herr Radke als „Umweltexperte“ sollte doch wissen, dass der Wolf rechtlich geschützt ist.

    Aber am besten finde ich dessen Argumentationskette:

    „Eine Frau hat mir gesagt: Der Wolf ist ein Killer, der jagt nicht nur, um zu fressen, sondern aus Spaß daran.“ – Quelle: http://www.naumburger-tageblatt.de/25566930 ©2017

    Soso, frei nach dem Motto im Mittelalter „Die Frau ist eine Hexe, verbrennt sie“.

    oder:

    Dass die Experten ein eher langsames Wachstum der Population beobachten, ficht Radke nicht an. „Ich glaube diese Zahlen nicht. Man kann die Wölfe gar nicht zählen.“ – Quelle: http://www.naumburger-tageblatt.de/25566930 ©2017

    Wenn er als Experte schon nicht den eigentlichen Experten glaubt, an was dann? Achja an die o.g. Frau.

    Aber er war ja Abteilungsleiter einer LPG, da sind natürlich Kühe und Schafe „höherwertiger“!

    #280485

    Man sollte aus gemachten Erfahrungen lernen!

    Ohne Ausweis kein Einlass, Heulproben abnehmen und konservieren, Pfotenabdrücke nehmen und unverzüglich prüfen.Bei Übereinstimmung mit schon vorhandenen sofortige Abschiebung, um Sozialbetrug zu vermeiden. Bei Bleibe/Duldungsrecht 3tägige Schulung durch einen Polizeihund ( Wolfssprache erwünscht) und danach Einsatz als Wachhund gegen Graffitischmierer, Scheibenzerkratzer, Telefonzellensprenger, Sitzbank-Zerstörer und Kippenwegschmeißer im Stadtgebiet einsetzen.
    Durch Ordnungsamtmitarbeiter der Stadt Leckerli- Verabreichung sicherstellen.
    gez. Bernhardina Wiegli
    OB der Stadt Halle (Saale) 🙂

    Nachwuchs von Wölfinnen bitte bei Frau Elfriede zwecks Aufzucht und Erziehung abgeben.

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