Ausstellungen zu Jean Lurçat und Textilkunst an der BURG in 20er Jahren verlängert

4. November 2016 | Kultur, Veranstaltungen | Keine Kommentare
Jean Lurçat: Der Hahn und die Sterne Tapisserie 1964; Paul-Ludwig-Stiftung Jean Lurçat

Jean Lurçat: Der Hahn und die Sterne Tapisserie 1964;
Paul-Ludwig-Stiftung Jean Lurçat

Die aktuellen Ausstellungen in der Kunsthalle “Talstrasse“ unter den Titeln „Jean Lurçat – Meister der französischen Moderne“ und „Textilkunst an der Burg Giebichenstein in den 1920er Jahren“ wird auf Grund der hohen Besuchernachfrage bis zum 29. Januar 2017 verlängert werden.

In Einzelausstellung über den französischen Künstler Jean Lurçat (1892–1966) werden mehr als 30 Bilder sowie 20 großformatige Bildteppiche in einer Hommage an den Künstler in seinem 50. Todesjahr erstmals in Mitteldeutschland vorgestellt. Möglich wird die Ausstellung durch die enge Zusammenarbeit mit der Paul-Ludwig-Stiftung Jean Lurçat.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des französischen Botschafters der Republik Frankreich in Deutschland und steht in Kooperation mit dem Institut français Sachsen-Anhalt.

Parallel zeigt das Kabinett in der Kunsthalle eine Ausstellung, die sich mit dem Thema „Textilkunst an der Burg Giebichenstein in den 1920er Jahren“ auseinandersetzt. Die Ausstellung findet im Rahmen des Bauhaus-Verbundprojektes „Große Pläne“ statt.

Die Schau weist auf die Tradition der Textilkunst in Mitteldeutschland hin, gleichzeitig werden die Wurzeln und Ursachen für deren Bedeutung beleuchtet. Die Leihgaben stammen aus dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), aus dem Archiv der Stiftung Bauhaus Dessau, aus der Sammlung Burg Giebichenstein – Kunsthochschule Halle sowie aus Nachlässen und Privatbesitz.

Die Ausstellungen finden im Rahmen des vom Kunstverein “Talstrasse“ initiierten Projektes „Textiler Herbst in Sachsen-Anhalt“ statt.

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

 

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