An der Straße der Romanik wird weiter gebaut!

17. Mai 2017 | Kultur | Keine Kommentare
Wie uns der Tourismusverband Sachsen-Anhalt e.V. mit Datum vom gestrigen Di., 16. Mai 2017, meldete, sind unerklärlicherweise neue romanische Bauwerke im Land aufgetaucht. An der Straße der Romanik muss deswegen weitergebaut werden. Wie es weiter heißt, haben das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung und den Landestourismusverband Sachsen-Anhalt (LTV) zahlreiche Anträge auf Aufnahme von Bauwerken / Objekten in die Straße der Romanik erreicht. Nach 10 Jahren hat das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung die „Straße der Romanik“ mit Unterstützung einer Expertenkommission einer Evaluierung unterzogen. Grundlage bildete eine Überprüfung aller bisher auf der Ferienstraße gelegenen 80 Bauwerke durch eine vom Landestourismusverband geschulte Prüfergruppe.

Nix Römer, wir sind romanisch!

Im Rahmen der Evaluierung der „Straße der Romanik“ Anfang 2017 hat sich ein Expertenbeirat mit der Frage auseinandergesetzt, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die „Straße der Romanik“ für die Besucher unseres Landes noch attraktiver zu machen. Mit Hilfe der Empfehlungen des Beirats und der Bestätigung durch die Landesregierung am 16.05.2017 wird nun eine moderate Ergänzung der „Straße der Romanik“ vorgenommen. Die vorgeschlagenen Bauwerke dienen der touristischen Stärkung der Route, bei Beibehaltung der grundsätzlichen Routenführung.
Neuaufnahmen in die „Straße der Romanik“:
– Burg Schönburg
– Dorfkirche Flemmingen
– Margaretenkirche zu Steinbach
– Klosterkirche Zscheiplitz
– Marienkloster Münzenberg in Quedlinburg
– Kloster Wendhusen in Thale
– Kirche St. Johannis in Wernigerode
– Dorfkirche in Altjeßnitz
– Marienprotal Kirche Seehausen
– Dorfkirche St. Michael in St. Micheln

Seeburg fällt aus der Route, ist es doch gotisch?

Zugleich wird die Burg- und Schlosskapelle Seeburg (Landkreis Mansfeld-Südharz) aufgrund der fehlenden Zugänglichkeit nach einem Eigentümerwechsel aus der Route herausgelöst. Zudem sollen die Ägidienkurie Naumburg und der Naumburger Dom künftig als ein Objekt ausgewiesen​werden. Damit wird die „Straße der Romanik“ künftig insgesamt 88 Bauwerke an 73 Orten im Landumfassen. Zur besseren Vermarktung wurde außerdem beschlossen, die Bauwerke in die vier Kategorien „Dome und Domschätze“, „Klöster“, „Burgen, Schlösser, Pfalzen“ und „Kirchen und Kapellen“ einzuordnen sowie die rund 20 TOP-Besuchsziele durch Schaffung einer Kategorie„Highlights / Höhepunkte“ gesondert hervorzuheben.

Hintergrund:

Die „Straße der Romanik“ (SdR) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Tourismusstraßen in Deutschland entwickelt und feiert 2018 ihr 25-jähriges Bestehen. Das Land Sachsen-Anhalt hat dem Projekt „Straße der Romanik“ von Beginn an eine große Aufmerksamkeit gewidmet und deren Entwicklung begleitet. Seit Jahren wird die SdR als wichtige touristische Markensäule des Landes vermarktet. Auch Halle liegt mit den Bauwerken  Dorfkirche Böllberg-Wörmlitz und der Oberburg Giebichenstein auf der Straße der Romanik.
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